Creekmore 36 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Ray Creekmore·1960·Various
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · schwert
Rigg
Masttoppslup
LOA
36' · 10.97 m
Verdr.
14.000 lbs · 6.350 kg
Erstes Baujahr
1960

Die Creekmore 36 ist ein GFKEinrumpfboot, das Anfang der 1960er Jahre vom Konstrukteur Raymond Creekmore entworfen wurde. Es handelt sich um eine Masttoppslup mit einem Kiel mit Kielschuh und Schwert, wodurch sich der Tiefgang von etwa sieben Fuß auf vier Fuß trimmen lässt. Sie ist ein Entwurf von 36 Fuß Länge bei einer Wasserlinienlänge von 30 Fuß, einer Breite von 9,67 Fuß und einer Verdrängung von fast 14.000 Pfund, die durch 5.000 Pfund Bleiballast ausgeglichen wird – Zahlen, die sie fest im Lager der Fahrten und Regattayachten mit moderater Verdrängung positionieren, fernab der schweren BlauwasserFahrtenyachten oder der LeichtgewichtRegattaboote.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
36 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
30 ft
Breite
9,67 ft
Tiefgang
7 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Schwert
Ruder
1× Spatenruder
Ballast
5.000 lbs (Blei)
Verdrängung
14.000 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
35,71
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
231,48
Komfort-Ratio
33,13
Kenterungsverhältnis
1,61
Rumpfgeschwindigkeit
7,34 kn

Design und Zahlen

Die Messwerte deuten auf ein Boot mit einem moderaten, vielseitigen Charakter hin. Ihr Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 3,72 und ihr Ballastanteil von 36 Prozent beschreiben einen Rumpf mit angemessener Stabilität, ohne schwer oder platt zu wirken. Das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 232 ordnet sie unter das, was eine Konstruktionsübersicht als „moderate Regattaboote“ bezeichnet, während ein Komfort-Ratio von 32,9 und ein Kenterungsverhältnis von 1,61 darauf hindeuten, dass das Boot normale Küsten- und Offshorebedingungen innerhalb seiner formelbedingten Grenzen meistert. Ihre theoretische Rumpfgeschwindigkeit liegt bei 7,3 Knoten, und ein Verdrängungsverhältnis von etwa 1.011 Pfund pro Zoll bedeutet, dass sie berechenbar belastet wird. Die benetzte Fläche von rund 376 Quadratfuß ist für die Länge bescheiden, was ihr beim Beschleunigen und Manövrieren hilft.

Kiel und Tiefgang

Das Schwert-Konzept ist das prägende praktische Merkmal. Bei abgesenktem Schwert beträgt der Tiefgang etwa 7 Fuß; bei aufgeholtem Schwert reduziert sich der Tiefgang je nach Beladung auf rund 4 Fuß. Dieser Hub ermöglicht es dem Eigner, die Leistung am Wind gegen Zugang zu flachen Gewässern einzutauschen. Da der Tiefgang jedoch recht tief liegt, kann das Boot nur mit voller Beladung größere Marinas anlaufen, da der Tiefgang je nach Last zwischen 2,13 und 2,23 Metern liegt. Für ein 36-Fuß-Boot ist dies ein bewusster Kompromiss für das Fahrtensegeln und nicht die feste Flosse einer Regattayacht. (1)

Rigg und Segelbedienung

Das Masttopprigg bietet überschaubare Maße für die Bedienung. Die Schoten von Fock und Genua sind etwa 36 Fuß lang bei einer Leinenstärke von 14 Millimetern, die Großschot hat eine Länge von 90 Fuß bei 14 Millimetern und die Spinnakerschot ist rund 79 Fuß lang. Die Führungsbreite der Spinnakerschot auf der Creekmore 36 beträgt 24,1 m (79,2 Fuß) bei einem Durchmesser von 14 mm (0,55 Zoll). Dies sind Maßangaben für den Ersatz und die Trimmung, keine subjektiven Eindrücke zur Bedienung, aber sie zeigen ein klassisches Slup-Rigg mit Spinnaker-Fähigkeit. (1)

Konstruktion

Der Rumpf ist aus GFK gefertigt, massiv und nicht mit Sandwichkern, ebenso wie das Deck. Die Hauptstruktur verwendet keinen Balsaholz- oder Schaumkern – ein einfaches und reparierbares Rumpfgehäuse, das ein Eigner über Jahrzehnte hinweg selbst pflegen kann.

Das Fazit

Die Creekmore 36 liest sich als eine durchdacht proportionierte Fahrten- und Regattayacht der Sechzigerjahre mit der Flexibilität eines Schwerts und moderaten, seegütigen Kennzahlen. Sie ist weder ein Leichtgewicht für schnelle Kurven noch eine Fahrtenyacht mit Steuerhaus, aber ihre Werte beschreiben ein ausgewogenes Boot, das ein handwerklich interessierter Eigner verstehen und pflegen kann.

Vorteile

  • Der Schwertkiel bietet einen Tiefgangsbereich von 1,2 bis 2,1 Metern für flache Gewässer oder besseren Windfang
  • Solider GFK-Rumpf und Deck, einfach zu begutachten und zu reparieren
  • Mäßige Regatta-Proportionen mit Komfort- und Kenterungsverhältnissen im vernünftigen Bereich

Nachteile

  • Der tiefe Tiefgang bei Beladung schränkt sie auf große Marinas ein

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