Comar Comet 333 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Ungefähre Zeichnung

Zeige auf eine Messung, um den Wert zu sehen

Die Comar Comet 333 ist ein 9,13 Meter langer Three Quarter Tonner von Andrea Vallicelli, der das Design im Jahr 1988 im Rahmen des Hausstils von Comar signierte – eine Zeit, in der die italienische Werft mit mehreren namhaften Designern zusammenarbeitete. Mit einer Breite von 3,15 Metern wurde die 333 als kleine, lebendige Regatta/Fahrtenyacht konzipiert – ein „kleines Biest“ nach den Worten einer damaligen Rezension –, und doch trägt sie die komplette Ausstattung aus dem Originaldesign, was sie auch zu einer fähigen Fahrtenyacht macht. Im Jahr 1989 sicherte sich das Boot einen Platz beim ersten Giro d'Italia a Vela, ein Zeichen für das Vertrauen, das die italienische Segelszene in ihren zweifachen Charakter setzte.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
Breite
Tiefgang
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Rumpfart
Kielart
Ballast
Verdrängung
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
Komfort-Ratio
Kenterungsverhältnis
Rumpfgeschwindigkeit

Design und Abstammung

Die Hand von Vallicelli ist das prägende Merkmal der Comet 333. Das Boot gehört zur breiteren Geschichte von Comar, in der die Werft nach einer Umstrukturierung unter neuer Leitung Ende der 1980er Jahre auf italienisches und französisches Designtalent setzte; Vallicelli zeichnete seit den 1980er Jahren für Comar, und die 333 gehört zu seinen Beiträgen. Mit einer Länge von 9,13 Metern und einer Breite von 3,15 Metern war die 333 ausdrücklich ein kleiner Three Quarter Tonner – eine auf Regatten ausgelegte Rennklasse, die sowohl auf Geschwindigkeit als auch auf Wohnkomfort ausgelegt war. Dieses doppelte Konzept erklärt ihren Ruf als „kleiner Bolide“: schnell, zielstrebig und kompakt statt geräumig.

Ausgewogenheit von Regatta und Fahrtenyacht

Die 333 wurde gebaut, um komfortabel zu segeln und zu fahren – eine Kombination, die die ursprüngliche Besprechung als zentral für ihre Identität ansah. Ihre Auswahl für das erste Giro d'Italia a Vela im Jahr 1989 unterstreicht, dass ihre Regattarelevanz echt und nicht nur nominell war – das Event wählte den Entwurf für seine Flotte. Derselbe Quellenautor, der sie als „kleines Biest“ bezeichnete, betonte auch, dass ihr die vollständige Einrichtung aus dem Originalentwurf nicht fehlt, und genau diese Ausstattung macht sie zu einer hervorragenden Fahrtenyacht. Das Boot besetzt daher eine spezielle Nische: einen Three Quarter Tonner, der nie an Wohnlichkeit eingebüßt hat.

Unterbringung

Aus dem Originalentwurf stammt die komplette Einrichtung der kleinen 333, und genau diese Vollständigkeit hebt sie vom reinen Regattaboot zum komfortablen Fahrtenyacht auf. Die Werftberichte bestätigen eindeutig, dass das Boot trotz seiner Länge von 9,13 Metern nicht an einem fertigen Innenraum mangelt. Diese Eigenschaften machen sie zu einer hervorragenden Fahrtenyacht. Es sind keine Umbauten oder Nachrüstungen erforderlich – das Boot wurde mit seinem vollen Wohnkonzept ausgeliefert, was es im Vergleich zu späteren Entwürfen, die oft nur als Rumpf und Deck für den Eigner-Ausbau kamen, deutlich attraktiver macht.

Das Fazit

Die Comet 333 ist ein von Vallicelli signierter Three Quarter Tonner, der seine Regatta-Lizenz beim ersten Giro d'Italia a Vela erwarb und dennoch einen vollständigen, originalen Fahrten-Innenraum beibehält. Sie ist ein kompakter, breiter Allrounder – ein kleiner Meteor mit Wohnkomfort – und weniger eine reine Wochenend-Regattayacht oder eine langsame Familien-Fahrtenyacht.

Vorteile

  • Vallicelli-Design mit klarer Regatta-/Fahrtenkonzeption
  • Komplette originale Einrichtung macht sie zu einer echten Fahrtenyacht
  • Ausgewählt für die erste Giro d'Italia a Vela im Jahr 1989
  • Kompakte 9,13 m / 3,15 m Breite als Three Quarter Tonner

Nachteile

  • Die geringe Größe schränkt die Kapazität für ausgedehnte Törns im Vergleich zu Fahrtenyachten der späteren Generation ein

Ähnliche Segelboote

12 vergleichbare Designs · ähnliche LOA, Verdrängung & Rigg