Design und Konstruktion
Die 31 weist ein Verhältnis von Länge zu Breite von 3,22 auf, was sie schlanker macht als 54 Prozent vergleichbarer Konstruktionen, und ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 408, das sie zu den extrem schweren Fahrtenyachten zählt – nur 4 Prozent ähnlicher Segelboote sind schwerer eingestuft. Ihr Ballast-Verdrängungs-Verhältnis liegt bei 38 Prozent, was höher ist als bei 34 Prozent ähnlicher Entwürfe. Der Bleiballast wirkt sich trotz einer Breite von 9,75 Fuß und einem Tiefgang von 4,75 Fuß positiv aus und sorgt für eine Komfort-Ratio von 33,1 – komfortabler als bei 92 Prozent aller ähnlichen Segelboot-Konstruktionen. Der Rumpf besteht aus massivem GFK mit Langkiel, und die benetzte Fläche beträgt etwa 258 Quadratfuß. (1)
Rigg und Handhabung
Das Kutterrigg trägt spürbar mehr Segelfläche als 73 Prozent ähnlicher Segelboote, was sie im Ankertau etwas übertakelt aussehen lässt. Mit dem ISO-Referenzsegel liegt das Verhältnis von Segelfläche zu Verdrängung bei 15,8, steigt mit einer 135-prozentigen Genua auf 18,9 – ein Wert, der sie bei leichtem Wind schneller macht als 42 Prozent ähnlicher Konstruktionen. Das Kenterungsverhältnis liegt bei 1,73 und die theoretische Rumpfgeschwindigkeit beträgt 6,5 Knoten. Ihr Tiefgangsverhältnis von 790 Pfund pro Zoll zeigt, wie stur sie ihre Linien bei Last hält. Die Schätzungen für Fallen und Schoten laufen auf 28 Meter lange Fallen mit 10 mm Durchmesser und eine Großschot von fast 24 Metern mit 12 mm Durchmesser – Dimensionen, die beim Aufrüsten eine Rolle spielen. (1)
Unterbringung und Einsatzzweck
Die Cape Dory 31 zeigt eine schwere, schmale, komfortable Fahrtenyacht, die für Langstreckenpassagen und nicht für einen festen Innenraumplan gebaut wurde. Die Wasserlinie von 23,25 Fuß und die Verdrängung von 11.500 Pfund gepaart mit 4.350 Pfund Bleiballast beschreiben ein Boot, das gut Kurs hält und Seegang dämpft – der Komfort-Ratio bestätigt dies. Sie ist eine Yacht für Segler im typischen Alberg-Stil: konservativ, ballaststabil und gebaut von einer Werft mit langjähriger Partnerschaft zu Alberg.
Das Fazit
Die Cape Dory 31 ist eine kleine Serien-Alberg-Ketsch, die sich als stabile Fahrtenyacht mit schwerer Verdrängung, hervorragendem Bewegungskomfort und einem konservativen Langkiel-Rumpf bewährt. Die Zahlen beschreiben ein Boot, das für das Leben an Bord bei Wetter gebaut wurde, nicht um Startplätze zu gewinnen.
Vorteile
- Komfortableres Seeverhalten als bei 92 Prozent ähnlicher Konstruktionen
- Sehr hohe Verdrängung für ein extrem seegütiges Verhalten
- Traditionelles Langkiel-Cutter-Rigg von Carl Alberg
Nachteile
- Im Vergleich zu 73 Prozent ähnlicher Segelboote etwas überriggt
- Bei leichtem Wind schlanker und langsamer als viele vergleichbare Konstruktionen










