Design und Konstruktion
Calgan Marine baute die Crown 23 – und damit auch die umbenannte Calgan 23 – als reines Freizeit-Kielboot aus GFK mit Holzverzierungen und Festankerei. Der massive GFK-Rumpf und das Deck werden mit einem intern montierten Spatenruder und einem festen Flossenkiel kombiniert, was dem 23-Fuß-Boot eine wendige, leicht anspringende Fahrweise verleiht. Das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 228,79 und das Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 17,54 beschreiben ein Boot, das eher auf Agilität als auf schwere Langstreckenpassagen getrimmt ist. Während das Kenterungsverhältnis von 1,97 und die Komfort-Ratio von 18,94 sie als Küstenkreuzer für geschützte Gewässer und nicht als Hochseeyacht kennzeichnen. (1)
Rigg und Handhabung
Die Calgan 23 ist als Masttoppslup getakelt, wobei eine Segelfläche von 267 Quadratfuß auf eine Rumpfgeschwindigkeit von 5,92 Knoten einwirkt. Ein kleiner Außenborder ist der übliche Hilfsantrieb, der eher für Hafenmanöver und Anlandungen als für den Dauerbetrieb ausgelegt ist. Das Spatenruder und der Flossenkiel verleihen ihr die Agilität im engen Raum, die man von einem Lapworth-Entwurf erwartet, und die geringe Verdrängung sorgt dafür, dass sie bei den moderaten Windstärken an Küstenrevieren schnell beschleunigt. (1)
Unterbringung
Die Calgan 23 verfügt über Holzverzierungen in einer GFK-Kabine, deren genaue Anzahl der Kojen und Aufteilung im vorhandenen Material nicht beschrieben werden. Der 23-Fuß-Rumpf und die Breite von 7,67 Fuß definieren einen kompakten Plan für eine Küsten-Fahrtenyacht, der mit der Entwicklung der Cal 24-2 übereinstimmt.
Das Fazit
Die Calgan 23 ist eine kleine, leichte Fahrtenyacht für Küstenreviere mit klarer Lapworth-Abstammung. Sie wurde 1970 aus der Crown 23 hervorgegangen und von Calgan Marine unter Lizenz von Cal Yachts gebaut. Ihre Stärken liegen in ihrem leicht anspringenden Rumpf, der Agilität des Spatenruders und dem einfachen, außenbordmotorisierten Hilfsantrieb.
Vorteile
- Von Lapworth entworfene Masttoppslup mit der Entwicklungslinie des Cal 24-2
- Leichte Verdrängung von 3.800 Pfund mit 1.550 Pfund Eisenballast für hohe Agilität an der Küste
- Intern montiertes Spatenruder und fester Flossenkiel für hervorragende Manövrierbarkeit
- Einfacher Außenborder als Hilfsmotor für Hafenmanöver
Nachteile
- Keine beschriebene Innenraumaufteilung oder Anzahl der Kojen
- Die Komfort- und Kenterungsverhältnisse deuten eher auf Küsten- als auf Hochseetauglichkeit hin







