Design und Konstruktion
Rumpf und Deck sind handaufgelegt und im Vakuumsack verklebt, wobei Vinylester- und Orthophthalsäureharze in biaxiales Roving und Matratzenmaterial eingearbeitet wurden, um einen Schaumkern zu sichern. Diese Methode führt zu einer Struktur mit einer Verdrängung von knapp über einer Tonne, während der Schwerpunkt durch einen 1.336 Pfund schweren Bleibulb auf einem Flachkiel und ein großes Spatenruder tief liegt. Die Wasserlinie von 20 Fuß und die Breite von 6 Fuß 10 Zoll verleihen ihr ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 153 – eine Zahl, die die von Eignern und Werft gleichermaßen beschriebene Agilität erklärt. Mit den Worten der Werft ist sie leicht und wendig und kann am Wind mit außergewöhnlicher Anmut klettern; diese Eigenschaft wird durch das Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis von 22,8 unterstützt, ohne das Boot unhandlich zu machen. (1)
Rigg und Handhabung
Was die Hood 32 so zugänglich macht, ist die Selbstwendefock in Kombination mit einer Carbonpinne und dem völligen Fehlen von Winschen an Bord. Die Werft entwickelte einen Barber-Haler, der die Vorliek der Fock bei hartem Am-Wind-Kurs nach Luv zieht, sodass das Boot ausbalanciert bleibt, ohne dass die Crew sich abmühen muss. Eigner bestätigen das Ergebnis: Dr. Frank Morse nennt sie alles, was er sich in Bezug auf Aussehen und Handhabung erhofft hatte, und Joshua Summers, der schnellere und geräumigere Boote gesegelt hat, sagt, er habe noch nie die Leichtigkeit, Leistung, den Komfort und die Schönheit erlebt, die diese 32-Fuß-Yacht bietet. Sie lässt sich leicht einhand segeln und ist gleichzeitig großzügig genug für eine Crew. Summers fasst den Alltag als einfach aufzutakeln, einfach zu segeln, einfach zu genießen und einfach zu kranen zusammen. (1)
Unterbringung und Einsatzzweck
Dies ist ein echter Daysailer, kein Fahrtenboot mit Kojen, die man belegen muss. Die Werft betont ausdrücklich, dass an Bord nichts vorhanden ist, was von ihrem Zweck ablenken könnte. Die 285 Quadratfuß Segelfläche einer 7/8-Slup treiben ein Boot an, dessen Komfort aus der Plicht und dem Seeverhalten stammt und nicht aus dem Innenraumvolumen. Summers nennt sie die Perfektion als Daysailer; Morse, ein lebenslanger Regattasegler, der nach einer Pause zurückkehrte, suchte einen leistungsorientierten Daysailer und fand in der Hood 32 einen absoluten Volltreffer. Die Auszeichnungen bestätigen den Konsens: Sie gewann bei den Boat of the Year Awards von Sailing World den Preis für den Daysailer des Jahres und bei den Best Boats Awards von Sail Magazine den Daysailer des Jahres.
Das Fazit
Die C.W. Hood 32 ist ein gelungener Daysailer, der das Segeln auf das Wesentliche reduziert, ohne an Leistung einzubüßen. Die vakuuminjektierte Sandwich-Konstruktion mit Schaumkern sorgt für ein federleichtes und trailerbares Boot, während die Selbstwendefock und das windfeste Deck sie zu einem Genuss für Einhandsegler machen. Jury-Mitglieder und Eigner gleichermaßen loben ihre Leichtigkeit am Wind und die ungewöhnliche Kombination aus Einfachheit und Ästhetik in einem 32-Fuß-Paket.
Vorteile
- Leichte, trailerbare Konstruktion bei einer Verdrängung von nur 2.750 Pfund
- Selbstwendefock mit Barber-Haler für ausgezeichnete Balance am Wind, keine Winchen zu bedienen
- Einfach einhand zu segeln, dennoch großzügig genug für eine Crew
- Mehrfache Auszeichnung als Daysailer des Jahres durch Sailing World und Sail Magazine
Nachteile
- Konzipiert als reiner Daysailer ohne jegliche Komfortelemente für das Fahrtensegeln







