Design und Konstruktion
Die Landfall 43 ist ein Einrumpfboot mit einem geneigten Vorsteven und erhöhtem Spiegel, das ab 1982 von C&C Yachts in Kanada gebaut wurde. Ihr fester Flossenkiel weist einen Tiefgang von 5,50 Fuß auf und trägt 9.075 Pfund Ballast bei einer Verdrängung von 24.600 Pfund, was zu einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von fast 37 Prozent führt – ein Wert, der eher auf einen stabilen, festen Rumpf als auf eine federleichte Regattayacht hindeutet. Das am Skeg aufgehängte Ruder wird über eine Radsteuerung bedient. Das Gesamtpaket – eine Länge über alles von 42,08 Fuß bei einer Wasserlinienlänge von 34,42 Fuß und einer Breite von 12,62 Fuß – wurde für den Bareboat-Chartermarkt konzipiert, wo Langlebigkeit und gutmütiges Seeverhalten wichtiger sind als die Anzahl der Pokale. (1)
Rigg und Handhabung
Der Entwurf wurde mit einem Masttoppslup-Rigg oder optional als Ketsch angeboten; letzteres verleiht der Mittelcockpit-Fahrtenyacht ihre Bezeichnung „CC Ketch“ und teilt den Segelplan für ein einfacheres Handling mit kleiner Crew auf. Bei der Slup-Konfiguration steht das Vorsegeldreieck 50 Fuß hoch auf einer Basis von 17 Fuß, mit einem 346 Quadratfuß großen Großsegel und einer 425 Quadratfuß großen Genua für insgesamt 771 Quadratfuß Segelfläche. Eine Rumpfgeschwindigkeit von 7,86 Knoten ist die theoretische Obergrenze, die durch die Wasserlinie von 34,42 Fuß festgelegt wird, und das Skeg-aufgehängte Ruder in Kombination mit dem Flossenkiel sorgt für eine stabile Kursstabilität unter Radsteuerung.
Unterbringung
Das Mittelcockpit führt nach achtern zu einer großen Eignerkabine mit einer Doppelkoje auf der Mittellinie, Kleider- und anderen Schränken sowie einer eigenen Nasszelle mit Dusche. Sie wird durch vier zu öffnende Luken und eine zu öffnende Luke beleuchtet. Zu dieser Achterkabine gelangt man entweder über den Niedergang des Cockpits oder über einen Innenkorridor mit voller Stehhöhe beim Ankern. Diese Aufteilung sorgt dafür, dass die Eignerkabine von den Chartergästen im Vorschiff abgetrennt bleibt. Der vordere Durchgang selbst bietet außen eine Arbeitsbank oder, optional, zwei Seekojen, wobei der Motor im Innenraum zugänglich ist. (1)
Beim Betreten des Salons liegt die Pantry an Backbord mit der Navigationsecke direkt dahinter, und die U-förmige Pantry ist wirklich großzügig bemessen: ein Kühlschrank, doppelte Edelstahlspülen, eine Reihe von Schubladen, ein versteckter integrierter Müllkorb, ein Trockenstauraum und ein dreiflammiger Propangasherd mit Backofen. Gegenüber lässt sich die U-förmige Sitzecke zu einer Doppelkoje umbauen, die durch eine Bank getrennt ist, und hinter den Bänken befinden sich sechs Schränke für Stauraum. Vor dem Salon dient eine Nasszelle sowohl dem Salon als auch der Vorschiffskabine, die letztere ist eine Doppelkoje mit eigenen Schränken und Kleiderschränken. Die Belüftung im Vorschiff ist großzügig gestaltet mit sechs zu öffnenden Luken, fünf zu öffnenden Heckschotten und zwei Dorade-Kisten.
Das Fazit
Die Landfall 43 CC Ketsch ist eine durchdacht konzipierte Fahrtenyacht mit Charter-Herkunft, deren Robert W. Ball-Pedigree sich in den ausgewogenen Proportionen und der klaren Trennung zwischen Eigner- und Gästekabinen zeigt. Die Ketsch-Konstruktion und die tiefen, gut belüfteten Kabinen machen sie zu einer attraktiven Wahl für das Wohnen an Bord oder Langstreckentörns auf See.
Vorteile
- Mittschiffs-Komfort-Layout mit separater Achterkabine und durchgehendem Stehhöhenbereich
- Große U-förmige Pantry mit Propangasherd, Backofen und reichlich Stauraum
- 9.075 lb Ballast bei 24.600 lb Verdrängung für einen stabilen, hochseetauglichen Rumpf
- Optionales Ketsch-Rigg für eine gut kontrollierbare Segelverteilung
Nachteile
- Die verfügbaren Informationen beziehen sich nur auf die technischen Daten und die Aufteilung; es gibt keine Leistungsbeurteilung









