Design und Konstruktion
Alpa baute die 8.25 aus GFK mit einem festen Rumpf und festem Deck – ein Konstruktionsansatz, der dem handlaminierten Polyester-Handwerk der Werft aus dieser Ära entspricht. Die Werft war Alpa aus Italien, und das Rumpfmaterial ist über die gesamte Ankerlinie hinweg GFK. Buchanans Rumpftyp ist ein Flossenkiel-Einrumpfboot mit einem Skeg-aufgehängten Ruder. Diese Konfiguration platziert das Ruderblatt und die Steueranlage im modernen Fahrtenyacht-Stil der späten 1960er Jahre und nicht in der Tradition des Langkiels. Mit einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von fast 277 und einem Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 19,65 ist das Boot eher moderat als federleicht belastet; das Kenterungsverhältnis von 2,01 und die Komfort-Ratio von 19,61 ordnen es eher in die Kategorie kleiner Familien-Fahrtenyachten als in die Klasse der Hochseeregattaboote. Die Rumpfgeschwindigkeit von 5,97 Knoten, die sich aus ihrer Wasserlinie ergibt, ist die natürliche Grenze, die eine LWL von 19,85 Fuß vorschreibt. (1)
Rigg und Handhabung
Die 8.25 ist als Masttoppslup mit einer Gesamtsegelfläche von 352 Quadratfuß getakelt. Der Flossenkiel und das Skeg-Ruder verleihen ihr ein Manöververhalten, das sich deutlich von einem Boot mit Langkiel gleicher Länge unterscheidet, und der Tiefgang von 5,25 Fuß hält sie in Reichweite flacher Ankerplätze im Mittelmeer. Ein Volvo Penta-Motor mit 18 PS liefert den Hilfsantrieb – eine bescheidene Leistung bei einer Verdrängung von 4.850 lb, die eher für Motoren im Flachwasser und Hafenannäherungen als für ausgedehnte Passagen geeignet ist. Die Kraftstoffkapazität von 22 Gallonen und die Wasserkapazität von 33 Gallonen positionieren das Boot eher als Wochenend- und Küstenkreuzer denn als autarken Langstreckensegler. (1)
Unterbringung
Das Standard-Layout bietet eine einzelne Kabine, eine Nasszelle und fünf Kojen. Diese Anzahl an Kojen bei nur einer Kabine deutet auf ein umbaubares Salon-Layout hin, das für diese Größe typisch ist und es einer kleinen Crew ermöglicht, ohne getrennte Vorschiffskabine zu schlafen. Als Fahrtenyacht für das Fahrtensegeln ist der Innenraum eher für kurze Küstentörns und das Leben im Hafen als für längeres Wohnen an Bord ausgelegt, und die einzelne Toilette dient der gesamten Crew. (1)
Das Fazit
Die Alpa 8.25 ist eine ihrer Zeit entsprechende GFK-Fahrtenyacht aus den frühen Tagen des europäischen Bootsbauens im Formverfahren. Ihr von Buchanan entworfener Rumpf kombiniert einen Flossenkiel und ein Skeg-Ruder unter einem Masttoppslup. Sie ist eine unkomplizierte Fahrtenyacht für Küstenreviere, deren technische Daten eher für Binnenseen und das Mittelmeer als für Hochseetörns geeignet sind.
Vorteile
- Frühe GFK-Bauweise einer italienischen Werft mit Erfahrung im Verbundbau
- Von Buchanan entworfene Flossenkielslup mit Skeg-Ruder und 352 Quadratfuß Segelfläche
- Fünf Kojen im Layout einer 27-Fuß-Küsten-Fahrtenyacht
Nachteile
- Bescheidener 18 PS Hilfsmotor bei einer Verdrängung von 4.850 lb
- Einzelkabine und eine einzige Nasszelle begrenzen die Privatsphäre und das Langstreckensegeln
- Tankkapazitäten und Komfort-Ratio positionieren sie eher für Küsten- als für Hochseetörns











