Design und Konstruktion
Westerly baute die Falcon 34 in Waterlooville, Hampshire, als solide GFK-Rumpf-Yacht mit einem festen GFK-Deck, die mit einer eisernen Flossen- oder Zwillingskiel-Konstruktion sowie einem Spatenruder ausgestattet ist. Der Rumpf leitet sich direkt vom Seahawk ab, doch die Falcon erhielt eine tiefere Plicht und – im Gegensatz zu ihrer Mittelcockpit-Schwester – einen viel geräumigeren Salon und klarere Linien. Yachtsnet stellte fest, dass sie besser aussah als der Seahawk und ein erfolgreiches Boot war, das gut segelte. Mit einer Länge über alles von 33 Fuß 8 Zoll, einer Wasserlinie von 27 Fuß, einer Breite von 12 Fuß 3 Zoll und einer Verdrängung von 12.588 Pfund bringt die Version mit Flossenkiel 5.732 Pfund Ballast auf die Waage (6.171 Pfund bei Zwillingskielen). Die Kielbreite beträgt 97 Zoll, und der Tiefgang liegt bei 4 Fuß 11 Zoll bei der Flosse und 3 Fuß 11 Zoll bei den Zwillingskielen. Die Bauqualität von Westerly bei der Falcon ist charakteristisch solide, und die Plicht selbst ist geräumig. (2)
Rigg und Handhabung
Als Masttoppslup getakelt, trägt die Falcon 34 ein 240 Quadratfuß großes Großsegel mit einer 485 Quadratfuß großen No. 1-Genua und einer 288 Quadratfuß großen No. 1-Fock, was zusammen eine Segelfläche von 727 Quadratfuß ergibt. Der 28 PS starke Volvo Penta Diesel (MD2003) treibt über einen einzigen Wellenstern an. Rezensenten bescheinigten dem Boot gute Segeleigenschaften und eine bessere Geschwindigkeit im Vergleich zur Seahawk, und der Dubois-Rumpf darunter verschaffte ihm den Ruf eines Bootes, das sich unter Segeln sehr kompetent manövrierte.
Unterbringung
Wo sich die Falcon wirklich von ihrer Schwester mit Mittelcockpit unterscheidet, ist unter Deck. Der Salon gehört zu den größten, die man auf einem 34-Fuß-Boot finden kann, und das Layout bietet Platz für sieben Personen in drei Kabinen. Im Vorschiff befindet sich eine V-Koje im Vorschiffskajüte, dahinter liegen die Nasszelle im Vorschiff und ein Kleiderschrank. Auf mittlerer Schiffsseite dominiert der ungewöhnlich große Salon, mit der Kartenmaschine an Steuerbord und dem Durchgang zur Achterkabine daneben. Achtern schmiegt sich eine Doppelkoje unter das Cockpit mit eigener Nasszelle – insgesamt also eine zweite Toilette. Die Pantry ist kompakt, aber praktisch und ausgestattet mit zwei Spülbecken, einer gefrierbaren Kühlbox und einem zweiflammigen Herd mit Grill und Backofen. Dieses Interieur wurde bewusst auf Paare zugeschnitten, bei denen einer der Partner weniger Begeisterung für das Segeln hatte, und das großzügige, wohnliche Volumen ist ein großer Teil des Erfolgs dieses Entwurfs.
Das Fazit
Die Falcon 34 ist eine kleine, in geringer Stückzahl gebaute Fahrtenyacht von Dubois, die einen bewährten Seahawk-Rumpf übernahm und ihn sowohl optisch ansprechender als auch wohnlicher machte. Mit nur 68 gebauten Booten ist sie ein relativ seltener Geheimtipp, der eine solide Westerly-Bauweise mit einer hervorragenden Aufteilung des Achterkajüts und einem Salon verbindet, der weit über seine 34 Fuß Größe hinausgewachsen ist.
Vorteile
- Ungewöhnlich großer Salon für ein 34-Fuß-Boot mit drei Kabinen und sieben Kojen
- Achterdoppelkoje mit privaten Nasszellen
- Solide Westerly-Bauweise auf einem Dubois-Performance-Rumpf
- Optionen mit Flossen- oder Zwillingskiel für flexible Tiefgangswerte
Nachteile
- Nur 68 Einheiten gebaut, was die Verfügbarkeit begrenzt
- Kompakte Pantry im Vergleich zum Rest der Unterkünfte
- Kompromisse bei Ballast und Tiefgang durch die Kimmkiele gegenüber der Flossenkiel-Version







