Design und Konstruktion
Gardens Ziel war eine robuste, komfortable Fahrtenyacht für Küste oder Hochsee, und die Zahlen bestätigen dieses Temperament: 13.500 Pfund Verdrängung bei einer Wasserlinie von 26 Fuß 9 Zoll, 5.000 Pfund Ballast für ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) von 0,37 und ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) nahe 315. Diese Werte beschreiben einen schweren, stabilen Rumpf und nicht ein leichtes Regattaboot. Eigner und Rezensionen betonen die solide GFK-Bauweise mit einem langen Flossenkiel und einem Skeg-Ruder. Das Überwasserschiff ist unverwechselbar – ein sehr ausgeprägtes Bugspitze und ein Kanuheck, die zusammen mit der Steuerhauskonstruktion das Boot in jedem Hafen zum Hingucker machen. Mit 30 Zoll breiten Seitendecks und hohen Sülls wirkt der Decksplan eher wie eine sichere Arbeitsplattform im Seegang als wie ein Sonnendeck zur Entspannung. (1)
Rigg und Handhabung
Die meisten Truant 33 wurden als Slup ausgeliefert, und der Standard-Segelplan von 505 Quadratfuß treibt ein Boot an, das für ein so schweres Boot dieser Größe überraschend gut segelt. Bei rauem Wetter vermittelt sie ein Gefühl von Sicherheit und Seetüchtigkeit, eine Eigenschaft, die Eigner durch Berichte über gutes Verhalten im Seegang untermauern. Einige Eigner fügten ein inneres Vorstag und Backstagen hinzu, um auf ein Kutterrigg umzurüsten – eine pragmatische Anpassung für kürzere Segel bei schlechten Bedingungen –, obwohl die Basisslup auch ohne diese Upgrades ihren Zweck erfüllt. Die sehr sichere Plicht, die durch die Pilothouse zusätzlich geschützt wird, tauscht Platz für Gäste gegen Sicherheit ein – die Plicht ist klein, was bei schwerer See ein Vorteil, aber bei geselligem Beisammensein eng wird. (2)
Unterbringung
Die Pilothouse ist die Seele des Bootes – selten bei einem Schiff dieser Größe und bietet willkommenden Schutz vor der berühmten „flüssigen Sonne“ der Region, während sie eine Steuerstation mit hervorragendem Licht und Sicht umschließt. Unter Deck führt das häufigste Layout eine Achterkoje mit Navigationsecke an Steuerbord mit der inneren Steuerstation direkt dahinter sowie eine Dinette an Backbord ein, die sich zu einer Doppelkoje umbauen lässt. Weiter nach vorn führt eine Stufe zu einer kleinen, separaten Nasszelle mit Kleiderschrank an Steuerbord und einer Pantry an Backbord, die es mit vielen 40-Fuß-Yachten aufnehmen kann. Im Bug befindet sich entweder eine große V-Koje mit Stauraum darunter oder zwei versetzte Crew-Kojen, wobei eine angehoben ist, um mehr Stauraum unter Deck zu schaffen. In der gesamten Kabine herrscht Stehhöhe, und es gibt Platz zum Schlafen für bis zu fünf Personen, was die bescheidenen 33 Fuß für längere Törns in kühleren Klimazonen absolut wohnlich macht. (2)
Bekannte Schwachstellen
Die Quellen beschreiben keine strukturellen Mängel, Osmoseprobleme im Rumpf oder spezifische Schäden an der Takelage des Truant 33. Stattdessen legen sie Eigenschaften offen, die eher als Charakteristikum denn als Fehler gelten: Die kleine Plicht schränkt die Gästekabine ein, und das Steuerhaus ist zwar ein Vorteil, aber eine komplexe geschlossene Struktur, deren Dichtungen und Fenster bei jedem einzelnen Boot sorgfältig inspiziert werden sollten.
Refits und Eignerschaft
Eigner, die sich für die Truant 33 interessieren, schätzen meist die Eignung zum Wohnen an Bord sowie den ganzjährigen Einsatz im Pazifischen Nordwesten oder auf den Großen Seen. Die oben erwähnten Umbauten zu Kutter sind die am häufigsten gemeldeten Eigneränderungen. Die Offshore-Variante, die ohne Steuerhaus gebaut wird, eignet sich für Segler, die eine traditionelle Kajüte bevorzugen. Die fast identische Saturna 33 teilt Formen und Aufteilung zur Ersatzteilbeschaffung und als Referenz. Mit jeweils 380 Litern (ca. 100 Gallonen) Wasser- und Kraftstoffkapazität ist das Boot für längere Aufenthalte ohne sofortige Abhängigkeit von Landdienstleistungen ausgestattet.
Das Fazit
Die Truant 33 ist ein konsequentes Entwurf von Garden, das mit einem kompakten, schweren Rumpf Schutz bei der Steuerung, echtes Innenraumvolumen und ein beruhigendes Gefühl im rauen Wasser bietet. Sie ist kein Leistungsschiff, und ihre Plicht ist für viele Personen eng, aber als sichere Fahrtenyacht für kalte Klimazonen bleibt sie eine besondere und hochgeschätzte Wahl.
Vorteile
- Geschlossene Pilothouse mit Innensteuerung und hervorragendem Licht- und Sichtverhältnis
- Solide GFK-Bauweise mit Flossenkiel und Skeg-Ruder unter einem schweren, stabilen Rumpf
- Raumig unter Deck für 33 Fuß, bis zu fünf Schlafplätze mit einer Pantry der 40-Fuß-Klasse
- Sicherer, hochbordiger Decksaufbau mit breiten Seitendecks und einem geschützten Cockpit
Nachteile
- Die kleine Plicht begrenzt den Platz für Gäste
- Große Verdrängung und bescheidene Segelfläche setzen auf Komfort statt auf Geschwindigkeit
- Die Komplexität der Pilothouse erfordert eine sorgfältige Inspektion von Dichtungen und Fenstern







