Design und Proportionen
J&J verlieh der 39 ein Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 3,06 und einen bewusst großzügigen Rumpf – eine Wahl, die die Konstruktionshistorie als etwas geräumigere Rumpfform als typisch beschreibt. Im Vergleich bietet sie im Innenraum mehr Platz als 73 % ähnlicher Segelboote, was eine bedeutsame Unterscheidung und kein vages Kompliment ist: Die Breite von 12,8 Fuß bei einer Länge über alles von 40,35 Fuß sorgt dafür, dass sie dieses Volumen tragen kann, ohne in das Revier von Barken abzugleiten. Ihre Verdrängung von rund 19.842 Pfund und der Eisenballast von 4.409 Pfund ergeben ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis (B/D) von 22,22 %, während ein Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 169 sie zu dem einordnet, was die Konstruktionsübersichten als „leichte Regattaboote“ bezeichnen. Achtundachtzig Prozent vergleichbarer Entwürfe werden als schwerer eingestuft, und dieselbe Logik des geringen Verdrängungsvolumens erklärt, warum sie weniger Segelfläche benötigt, um sich zu bewegen, und schneller beschleunigt als ein schwereres Boot.
Leistungseigenschaften
Die Stabilität und die Segeleigenschaften vervollständigen das Bild. Ihr Kenterungsverhältnis von 1,89 ist so niedrig, dass sie allein nach dieser Formel für Hochseeregatten zugelassen werden könnte, und ihre theoretische Rumpfgeschwindigkeit liegt bei etwa 8,2 Knoten. Die Komfort-Ratio liegt bei 26,9, was der Quelle zufolge komfortabler als bei 38 % ähnlicher Konstruktionen ist, aber immer noch knapp unter dem Durchschnitt der Gruppe liegt. Ein Verdrängungsverhältnis von etwa 297 kg pro Zentimeter – oder 1.668 Pfund pro Zoll – beschreibt, wie sich das Boot unter Last verhält. Zusammen deuten die geringe Verdrängung, die moderate Breite und der Flossenkiel mit Spatenruder auf ein Boot hin, das agil reagiert, aber eine Crew in kurzem, steilem Seegang nicht so kuschelig schaukeln wird wie ein schwererer Rumpf. (1)
Rigg und Segelhandling
Als Masttoppslup ist ihr Segelplan konventionell, und die Maße des stehenden und laufenden Guts sind gut dokumentiert. Die Schoten von Fock und Genua haben jeweils eine Länge von ca. 39,2 Fuß bei einem Durchmesser von 14 mm, die Großschot ist mit 98 Fuß bei gleichem Durchmesser zu bewältigen und die Spinnakerschoten messen 86,3 Fuß bei ebenfalls 14 mm. Diese Längen sind wichtig für Käufer, die verschlissene Leinen ersetzen müssen: Insbesondere die Großschot ist ein langer, robuster Weg, und die einheitliche 14-mm-Dimensionierung bei den Vorsegel- und Spinnakerschoten vereinfacht die Ersatzteilversorgung. Das Verhältnis von Segelfläche zu Verdrängung (SA/D) von 18,56 liegt im Bereich, der für lebendige Leistung unter einer handhabbaren Takelung sorgt, ohne dass eine Expertencrew erforderlich ist, um das Boot aufrecht zu halten.
Unterbringung und Aufteilung
Das verfügbare Material bietet keinen Innenraumplan oder die Anzahl der Kojen an, aber die prozentualen Fakten sprechen für sich: Ein Rumpf, der als geräumiger als fast drei Viertel seiner Altersgenossen beschrieben wird – mit einer Wasserlinie von 34,12 Fuß und einer Wasserkapazität von 119 Gallonen gegenüber 53 Gallonen Diesel –, ist eindeutig für Küsten- und Mittelstrecken-Fahrtensegeln ausgelegt und weniger für minimalistisches Regattasegeln. Die Masthöhe von 47,24 Fuß über der Wasserlinie und der Flossenkiel mit einem Tiefgang von 6,56 Fuß eignen sich hervorragend für offenes Wasser, ohne dass das Boot zu einem Kompromiss bei geringem Tiefgang wird. Was die Quellen nicht beschreiben, lassen sie offen – es gibt hier keine erfundenen Angaben zu Kabinenaufteilung, Anzahl der Nasszellen oder Holzarbeiten.
Das Fazit
Die Sunbeam 39 ist eine durchdacht proportionierte Leichtdeplacement-Regatta-/Fahrtenyacht mit echtem Innenraumvolumen und auf dem Papier für Hochseeregatten tauglichen Stabilitätswerten. Sie belohnt eine Crew, die Agilität und Platz über das ruhige Verhalten einer schwereren Yacht stellt. Zudem machen ihre dokumentierten Riggmaße ein Neutrimm auf Basis bekannter Daten sehr einfach.
Vorteile
- Raumiger als 73 % vergleichbarer Konstruktionen nach dem Vergleichsmaßstab
- Das Kenterungsverhältnis von 1,89 rechtfertigt die Teilnahme an Hochseeregatten nach den Formeln
- Geringe Verdrängung (DL-Verhältnis 169) sorgt für schnelle Beschleunigung bei moderater Segelfläche
- Gut dokumentierte Schotlängen und -durchmesser vereinfachen die Wartung des Riggs
Nachteile
- Komfort-Ratio knapp unter dem Durchschnitt ihrer Klasse
- Die leichte Rumpfform ist bei kurzem, steilem Seegang weniger gutmütig als bei schwereren Zeitgenossen







