PUMA 37 — Informationen, Bewertung, technische Daten

1981·Puma Yachts (Nao-Glass)
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
36.02' · 10.98 m
Verdr.
15.000 lbs · 6.804 kg
Erstes Baujahr
1981

Die Puma 37 ist eine 36 Fuß lange Masttoppslup aus GFK, gebaut von Puma Yachts (NaoGlass) in Spanien, deren Produktion ab 1981 lief. Mit einer Länge über alles von 36,02 Fuß, einer Breite von 12,5 Fuß und einer moderaten Verdrängung von 15.000 Pfund liegt sie im klassischen Größenbereich für eine Fahrtenyacht für ein Paar an der Küste und weniger für LangstreckenBlauwasserreisen. Ihre Werte erzählen eine stimmige Geschichte: Ein BallastVerdrängungsVerhältnis von 37,77 Prozent und ein VerdrängungsLängenVerhältnis von 260,05 ordnen sie fest in die Kategorie der moderaten Gewichtsklasse ein. Die Fachrezension beschreibt sie als gut segelnde, stabile und steife AnkerYacht unter normalen Bedingungen. Diese Steifigkeit hat jedoch einen Haken, den jeder zukünftige Eigner beachten sollte: Derselbe Bericht weist auf eine geringe Aufrichtfähigkeit bei Kenterung hin. Sie verträgt viel Segelfläche, ist aber kein Boot, das man unter extremen Bedingungen überstrapazieren sollte.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
36,02 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
29,53 ft
Breite
12,5 ft
Tiefgang
5,25 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Skeg-aufgehängt
Ballast
5.665 lbs (Blei)
Verdrängung
15.000 lbs
Wasserkapazität
132 gal
Kraftstoffkapazität
40 gal

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
732 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
19,25
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
37,77
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
260,05
Komfort-Ratio
25,49
Kenterungsverhältnis
2,03
Rumpfgeschwindigkeit
7,28 kn

Design und Konstruktion

Der Rumpf ist aus massivem GFK gefertigt und besitzt eine Konfiguration mit Einrumpf-Flossenkiel und Skeg-Ruder – eine konservative und wartungsarme Aufteilung für eine Fahrtenyacht im Küstenbereich. Mit einem Ballastgewicht von knapp über 5.660 Pfund und einem maximalen Tiefgang von 5,25 Fuß ist das Unterwasserschiff eher auf Manöver in geschützten Gewässern ausgelegt als auf hohe Stabilität auf See. Die Wasserlinie von 29,53 Fuß führt zu einer theoretischen Rumpfgeschwindigkeit von 7,28 Knoten, und eine Komfort-Ratio von 25,49 deutet auf ein Seeverhalten hin, das nach modernen Maßstäben für Langstreckenfahrten zwar erträglich, aber nicht luxuriös ist. Das Kenterungsverhältnis von 2,03 liegt im Rahmen für Küstenkreuzer. Dies ist ein in Spanien gebautes Serienboot für den europäischen Küstenmarkt mit massivem GFK-Rumpf und -Deck, Bleiballast sowie einem unkomplizierten Flossen-und-Skeg-Profil.

Rigg und Handhabung

Ihr Masttoppslup-Rigg trägt auf Basis von 100 Prozent eine Segelfläche von 732 Quadratfuß, und das Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 19,33 deutet darauf hin, dass sie genügend Tuch hat, um bei einer Brise unterwegs zu bleiben, ohne für eine kleine Crew übermäßig viel Wind zu fangen. Das Urteil der Rezension, sie sei ein guter Segler mit steifem, berechenbarem Verhalten, stimmt mit diesen Proportionen überein. Ein Skeg-aufgehängtes Ruder bietet im Seegang in der Regel bessere Kontrolle als ein am Spiegel oder am Haken aufgehängtes Ruderblatt, und in Kombination mit dem Flossenkiel sollte die Puma 37 prompt ans Ruder reagieren. Das Boot wird ausdrücklich als am besten geeignet für Küstenfahrten charakterisiert, was zum moderaten Kraftstoffvorrat und den Kenterwahrscheinlichkeiten passt.

Unterbringung und Tankkapazitäten

Unter Deck bietet die Konstruktion eine Wasserkapazität von 132 Gallonen – im Originaltext als guter Wert für ihre Größe und ihr Einsatzgebiet beschrieben – bei einer bewusst kleinen ursprünglichen Kraftstoffkapazität von nur 40 Gallonen. Diese Aufteilung zeigt, dass das Boot so konzipiert wurde, dass man davon ausgeht, dass die meisten Meilen gesegelt und nicht motorgefahren werden. Der einzelne Diesel mit 45 PS ist für einen 15.000-Pfund-Rumpf beim Anlegen und bei Motoren im Flachwasser ausreichend, obwohl die begrenzte Tankkapazität bedeutet, dass längere Motorenstrecken sorgfältige Planung oder Reserven in Kanistern erfordern. Für ein Paar oder eine kleine Familie beim Küstensegeln ist die Wasserkapazität ein echter Vorteil; der Kraftstoff ist der offensichtliche Kompromiss.

Bekannte Schwachstellen

Die einzigen Punkte, auf die man achten muss, liegen im Leistungsspektrum: eine geringe Aufrichtfähigkeit bei Kenterung und die ursprünglich kleine Kraftstoffkapazität. Keines davon ist ein Mangel, aber beide bestimmen, wie das Boot genutzt und beim Gutachten untersucht werden sollte.

Das Fazit

Die Puma 37 ist eine unkomplizierte, solide gebaute spanische Fahrtenyacht für Küstenfahrten, die sich lohnt, wenn sie vernünftig genutzt wird. Sie segelt steif und leistet bei ihren Aufgaben gute Arbeit, bietet viel Wasserkapazität, aber nur minimale Kraftstoffmenge, und weist keine typischen Schwachstellen ihrer Klasse auf. Ihre Grenzen sind auf dem Papier klar definiert und sollten im praktischen Einsatz respektiert werden.

Vorteile

  • Steifes, stabiles Handling und gute Segeleigenschaften für ein moderates 36-Fuß-Boot
  • Großzügige Wasserkapazität von 132 Gallonen für ausgedehnte Küstenfahrten
  • Einfache, konventionelle Konstruktion mit Flossenkiel und Skeg-Ruder aus massivem GFK

Nachteile

  • Geringe Aufrichtfähigkeit bei Kenterung schränkt die Ambitionen auf Langstrecke ein
  • Ursprünglich geringe Kraftstoffkapazität von 40 Gallonen begrenzt die Reichweite unter Motor
  • Am besten für Küstenfahrten geeignet, weniger für ausgedehnte Hochseepassagen

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