Design und Konstruktion
Harles Linien verleihen der Mallard 9 eine Wasserlinie von 24,8 Fuß bei einer Länge über alles von 29,4 Fuß, kombiniert mit einer Breite von 10,2 Fuß und einem massiven GFK-Rumpf. Die Angaben zur Verdrängung variieren, weshalb das exakte zuladungsgesicherte Gewicht hier nicht angegeben wird. Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis liegt bei etwa 44 Prozent, ein Wert, der das Boot fest im Bereich der Fahrtenyachten und weit weg vom federleichten Ende des Spektrums positioniert. Zwei Kielkonfigurationen verließen die Werft: ein tiefer Eisen-Flossenkiel mit einem Tiefgang von 5,6 bis 5,9 Fuß je nach Beladung und ein flacherer Eisen-Flossenkiel mit 4,8 bis 5,1 Fuß Tiefgang. Beide ermöglichen es dem Boot, problemlos in die meisten Marinas zu gleiten, wobei die flachere Variante sogar noch in sehr flache Gewässer reicht. Die benetzte Fläche beträgt etwa 312 Quadratfuß, und die Absenkungsrate liegt bei rund 935 Pfund pro Zoll, sodass sich das Boot unter Segeln und Crew berechenbar verhält. (1)
Rigg und Handhabung
Das Masttoppslup-Rigg trägt eine Segelfläche von 532 Quadratfuß, und die technischen Datenblätter aus dieser Zeit listeten eine Fläche von 48 Quadratmetern auf, was zu einem Boot passt, das für eine kleine Crew konzipiert ist. Die Schoten der Fock und der Genua sind 29,2 Fuß lang und haben einen Durchmesser von 3/8 Zoll, die Großschot misst 73 Fuß und die Spinnakerschot 64,2 Fuß – alle mit einer Segellinienbreite von 10 mm. Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit für einen Verdrängerrumpf dieser Länge liegt bei 6,9 Knoten, und das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,87 beschreibt einen moderat schmalen Rumpf, der gut Kurs halten sollte, ohne einzuheben. (1)
Unterbringung
Unter Deck ist das Standardlayout ein Ein-Kabinen-Layout mit einer Nasszelle und sechs Kojen – eine Konfiguration, die eher als unkomplizierte Wochenendyacht oder für ein Paar als Küstenkreuzer liest als als überfülltes Charterboot. Der Wassertank mit 40 Gallonen und die Kraftstoffkapazität von 13 Gallonen setzen die Grenzen der Autarkie: ausreichend für ein paar Tage fernab des Hafens, aber nicht für längere Törns. Das Konzept eines Kabinen-Fahrtenyachts wird in der Beschreibung der Werft selbst deutlich formuliert, und die Anzahl der Kojen unterstreicht diesen Zweck ohne Umschweife.
Das Fazit
Die Mallard 9 ist eine kleine, klar definierte Harle-Fahrtenyacht, deren zwei Kieloptionen und Segelplan sie zu einem durchaus attraktiven Angebot auf dem Gebrauchtbootmarkt für Küstensegler machen, die bewährte Konstruktionen der Tradition über Neuheiten stellen. Sie ist kein Leistungsschiff, aber ihre Werte beschreiben ein stabiles, berechenbares kleines Schiff.
Vorteile
- Der Tiefgang mit zwei Eisenkielen erweitert das Revier von Standard-Marinas bis zu flachen Häfen
- Das Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 44 Prozent sorgt für eine beruhigende Stabilität für diese Größe
- Sechs Kojen im Einheits-Kabinenlayout eignen sich ideal für das Fahrtensegeln an der Küste mit kleiner Crew
Nachteile
- Bescheidene Tankkapazitäten von 13 Gallonen Kraftstoff und 40 Gallonen Wasser begrenzen die Zeitspanne zwischen den Nachfüllungen
- Die Verdrängungszahlen variieren je nach Quelle, sodass das exakte zuladungsgesetzte Gewicht umstritten ist










