Lehman 12 Kaufberatung
Die Lehman 12 ist eine 12-Fuß-Einheitsklasse-Regattajolle, die von Barney Lehman entworfen und erstmals 1953 gebaut wurde. Insgesamt wurden über die gesamte Produktionszeit hinweg 400 Exemplare hergestellt. Auf dem Gebrauchtbootmarkt präsentiert sie sich als kleine, trailerbare Jolle mit Cat-Rigg, einem aufholbaren Steckschwert und unsinkbarer Auftriebskörper – ein Boot, dessen Einfachheit sein größtes Verkaufsargument ist und dessen Zustand davon abhängt, auf welche Generation der Bauweise man blickt.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Jede Lehman 12 teilt das gleiche 12-Fuß-Einrumpf-Layout: ein Jollentyp mit aufrechtem Vorsteven, am Spiegel aufgehängtem Ruder, einem freistehenden Catrigg und Auftriebstanks. Es gibt zwei Generationen des Layouts. Die ursprünglichen Boote von 1953 bis 1997 wurden mit Mahagoni- und Eichendetails für Relingkanten, Duchten und Auftriebstanks sowie einer hölzernen Pinne ausgeliefert. Das 1998 von W. D. Schock Corp überarbeitete Design ersetzte diese Holzteile durch GFK, führte eine Aluminiumpinne ein und fügte verjüngte Ausreitreling und strukturelle Längsträger hinzu – alles in Absprache mit der Klassenvereinigung und zur Einhaltung der Klassenvorschriften. Käufer sollten prüfen, um welche Version es sich handelt, da der spätere Rumpf die Pflicht zum Lackieren entfallen lässt und Gewicht einspart.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Da es sich um eine Einheitsklasse handelt, bleibt die Ausrüstung minimal. Die wichtigsten Punkte für Käufer sind das Rigg und das Ruder: Ein lose sitzendes Catrigg mit tiefem Ruder definiert das Boot, und die Aluminiumpinne aus dem Jahr 1998 ist ein bemerkenswerter Fortschritt gegenüber der früheren Holzpinne. Verbreiterte Ausreitträger am späteren Rumpf verbessern die Stabilität der Crew und sind sehr empfehlenswert. Abgesehen vom Steckschwert und der Auftriebsfläche gibt es kaum etwas hinzuzufügen – genau dieses einfache Design macht das Boot für ein zweiköpfiges Team so attraktiv.
Was zu prüfen ist
Bei gebrauchten Lehman 12 sollte die Übergangszone von Holz zu GFK genau untersucht werden. Frühe Boote mit Mahagoni- und Eichensalzen, Duchten und Auftriebstanks benötigen regelmäßige Lackpflege, und jegliches geschädigte Holz ist ein Hauptaufwandspunkt. Das Holz, das für die Salzen, Duchten und Auftriebstanks verwendet wurde, wurde teilweise durch GFK ersetzt. Bei Rümpfen aus den Jahren nach 1998 sollten die ausgeprägten Hilfssalinge und die strukturellen Längsträger unbeschädigt sein. Stellen Sie sicher, dass sich das Steckschwert vollständig auf seinen minimalen Abstand von 11 cm einziehen lässt und dass das Spiegelruder sowie die Pinne intakt sind. Die unsinkbaren Auftriebstanks sollten auf Wassereintritt überprüft werden. (1)
Verfügbarkeit und Fazit für Käufer
Die Lehman 12-Klasse ist seit 1953 ein fester Bestandteil des Einheitsklassen-Segelns in Südkalifornien und bleibt eine der aktivsten Regattajollen-Klassen dort. Daher konzentriert sich die regionale Verfügbarkeit auf Südkalifornien.
- Entscheiden Sie sich frühzeitig zwischen lackanfälligen Holzverzierungen älterer Boote und wartungsarmen GFK-Layouts ab 1998
- Prüfen Sie den Zustand der hölzernen Pinne und Verzierungen bei Rümpfen vor 1998
- Überprüfen Sie die Integrität von Steckschwert, Ruder und Auftriebstank
- Bestätigen Sie die Einhaltung der Klassenvorschriften, falls Regatten geplant sind
