Design und Konstruktion
Alter's Vorgabe führte zu einem Boot von 4.000 Pfund, das 1.800 Pfund Zuladung in einem Bulbkiel trug, mit einem leicht einziehbaren Kiel und einer Breite von 8 Fuß, die das Trailern auf jeder Landstraße ohne Genehmigungsschikanen ermöglichte. Die Rümpfe wurden im Sandwichverfahren mit wechselnden Schichten aus GFK um eine 3/4-Zoll-Urethan-Schaumkernstruktur herum aufgebaut. Das Prototyp wurde berühmt dafür, dass es auf Film ohne Beschädigung von Rumpf oder Kiel auf einen Deich gesetzt wurde. Die Werft behandelte das Modell etwas vernachlässigt, und der einziehbare Kiel erwies sich als teuer in der Produktion; die letzten Boote wurden stattdessen mit einem Festkiel gebaut. Sailing World beschreibt es unverblümt als ein dünnes, althergebrachtes Sportboot der kalifornischen Firma für Surfbretter und Katamarane, das seiner Zeit voraus war. (1)
Rigg und Handhabung
Die Hobie verfügt über einen an Deck stehenden Mast und ein Ein-Saling-Rigg mit einer Länge von 35 Fuß 4 Zoll, wobei das stehende Gut serienmäßig aus Draht besteht. Das Boot ist leicht und schmal und leidet beim Segeln gegen den Wind in Kabbelwasser; es läuft auch nicht besonders gut Höhe am Wind. Ein erfahrener Regattasegler bemerkte, dass es lange gedauert habe, zu lernen, das Großsegel beim Aufkreuzen zu fieren. Sie ist rank, aber Eigner berichten, dass eine vollzählige Crew auf der Kante mit einem gut eingestellten Traveller sie gut kontrollierbar macht. Auf raumen Kursen ist sie ein ganz anderes Tier: Segler auf Bergseen bewerten sie auf flachem Wasser mit einer A+ und als absoluten Renner auf einem Halbwindkurs. Eigner von Express und Olson stimmen darin überein, dass die Hobie bei starkem Wind auf raumen Kursen alle anderen hinter sich lässt und vor dem Wind 8 bis 10 Knoten schneller läuft als diese Konkurrenten. Als Gleiterboot gebaut, bevor solche Konstruktionen üblich waren, kann sie bei 15 Knoten Fahrt ins Gleiten kommen und gleitet dann brennend schnell abfallend; ein Eigner erzielte im Rennen von San Francisco nach Santa Barbara 25 Knoten im Speedometer, nur knapp geschlagen von einer J-130. Je härter der Wind weht, desto besser gefällt es ihr, doch am Wind reißt sie ihre Crew in den Wellen und Kabbelwasser fast zu Tode und reagiert extrem empfindlich auf Crewgewicht und Choreografie. Ein Eigner aus Nova Scotia hielt acht Stunden lang 45 bis 50 Knoten direkt am Wind in 12 bis 20 Fuß hohen Wellen aus. Er beschrieb es nicht als Spaß, aber auch nicht als gefährlich. Der Bug hebt sich aus einer Welle, obwohl das Boot krängt und frühzeitiges Reffen belohnt. (2)
Unterbringung
Unter Deck ist das Boot konsequent minimalistisch gehalten. Die Stehhöhe beträgt nur 4 Fuß 10 Zoll (ca. 1,47 m), sodass Gymnastik unter Deck keine Option ist. Die V-Koje im Vorschiff vor einem halbhohen Schott und hinter einem Sichtschutzvorhang ist 6 Fuß lang und breit genug für zwei Erwachsene. Ein kleiner Bereich ist für eine Chemietoilette vorgesehen. Mittschiffs bieten die Sofakojen Platz für die Crew an einem Tisch, der auf dem Kielschacht montiert ist. Eine Kühlbox am Niedergang dient gleichzeitig als Stufe, und ein optionales zweiflammiges Kochfeld lässt sich auf der Innenseite einer Schranktür ausklappen. Das Vordeck ist schmal, und die Plicht bietet laut Eignern tatsächlich nur Platz für drei Personen gleichzeitig, wobei die Sitze zu schmal sind, um bequem darauf zu sitzen.
Bekannte Schwachstellen
Der flache Boden neigt bei schwerer See zum Einsetzen (Pounding), eine vorhersehbare Folge der Rumpfform, die das Boot auch auf raumen Kursen lebhaft macht. Die Sitze in der Plicht werden von Eignern häufig als zu schmal kritisiert, was die Nutzer dazu zwingt, auf zu schmalen Süllsitzbänken Platz zu nehmen. Am Wind im Kabbelwasser leiden sie unter der geringen Verdrängung und dem mäßigen Ballast des Kiels; zudem läuft das Boot nicht besonders Höhe, was mehr Crew-Technik als gutmütige Eigenschaften erfordert. Das schmale Vordeck und die drei-Personen-Plicht begrenzen sowohl den Arbeitsbereich als auch den gesellschaftlichen Raum.
Das Fazit
Die Hobie 33 ist ein konzentrierter Leichtgewichtler: ein trailerbares, strandtaugliches Sportboot für Gelegenheits-Blauwassersegler, das Komfort und Am-Wind-Eigenschaften gegen aufregende Geschwindigkeiten auf raumen Kursen und einen genialen Hubkiel eintauscht. Sie ist ideal für Segler, die Gleiteigenschaften und den Straßentransport über das Leben in der Kabine stellen.
Vorteile
- Der leicht einziehbare Kiel und die Breite von 8 Fuß ermöglichen den Straßentransport ohne Genehmigung
- Außergewöhnliche Geschwindigkeit auf raumen Kursen und vor dem Wind; gleitet ab 15 Knoten Wind ein und läuft schwereren Zeitgenossen bei Sturm davon
- Robuster Rumpf mit Schaumkern, der sich bei einer Kollision mit einer Wellenbrechermauer unbeschädigt erwiesen hat
- Leicht, einfach und einhandtauglich bei Hochseeregatten laut Berichten von Eignern
Nachteile
- Nur 4'10" Stehhöhe und spartanische Unterkünfte begrenzen die Wohnlichkeit beim Fahrtensegeln
- Flaches Unterwasserschiff schlägt bei schwerer See ein; rank und schlechte Höhe am Wind im Kabbelwasser
- Schmale Cockpitsitze und eine Cockpit-Kapazität für drei Personen belasten den Komfort der Crew
- Der aufholbare Kiel war teuer zu bauen; spätere Boote stellten auf einen Festkiel um









