Design und Konstruktion
Der Rumpf der Buccaneer 18 ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt, die Sparglieder bestehen aus extrudiertem Aluminium, und das Schwert macht das Boot leicht zu trailern. Bei einem relativ schlanken Gewicht von 500 Pfund, einer Länge über alles von 18 Fuß und einer Wasserlinienlänge von 16 Fuß 8 Zoll reicht eine Winde, um das Boot ins Wasser zu hieven. Das Design ist ein Sit-In-Jollen-Typ, ein Merkmal, das es bei Jollenseglern beliebt gemacht hat, die von den Sit-On-Jollen 420 und Vanguard 15 aufgewachsen sind. Die nahezu perfekt symmetrische Wasserlinie ist eine bewusste Entscheidung für den Rumpf: Sie verringert einen Großteil der Luvgierigkeit, die durch Krängung entsteht, sodass das Boot seinen schnellen Gleitcharakter und seine symmetrische Krängung beibehalten kann, ohne dass der Skipper gegen das Ruder ankämpfen muss. (1)
Rigg und Handhabung
Die Buccaneer 18 ist als hochgezogenes Slup-Rigg mit Großsegel, Rollfock und Spinnaker getakelt, wobei die Rollfock ein besonderer Pluspunkt für jüngere Segler ist. Ihr Gleitrumpf ermöglicht sportliche Leistungen, und das Boot gleitet bereits bei 8 bis 10 Knoten Wind dank der relativ kleinen Wasserlinie. Da der Rumpf in der Wasserlinienbereich eine große Breite aufweist, benötigt das Boot – obwohl es sich um eine Jolle handelt – kein Trapez, was die Arbeit für eine kleine Crew sehr einfach macht. Die Buccaneer 18 hat sich durch ihre einfache Handhabung großer Beliebtheit erfreut und ist nach wie vor in Regattaflotten von Kleinbooten konkurrenzfähig, mit einer PHRF-Einstufung von etwa 252 bis 258 und einem Portsmouth Yardstick-Wert von 87. (1)
Unterbringung und Cockpit
Dies ist eher ein Boot für Tagestouren als eine Fahrtenyacht, aber das Cockpit ist wirklich geräumig: Die Buccaneer 18 verfügt über ein großzügiges Cockpit, das bis zu sechs Personen Platz bietet, sowie über Sitze im Cockpit, die eine angenehme Fahrt ermöglichen. Die angegebene Crewkapazität reicht von einer bis zu sechs Personen, und der Sit-in-Aspekt bietet den Anwesenden Schutz vor den Elementen, den eine reine Sit-on-Jolle nicht bietet. Für ein trailerbares Boot mit 500 Pfund ist die gesellige Kapazität des Cockpits ein entscheidender Vorteil. (2)
Bekannte Schwachstellen
Eigner der früheren Boote berichten, dass es in dieser ersten Produktionsreihe einige Fertigungsfehler gab, obwohl dieselben Eigner betonen, dass sie das Boot nach Behebung der Mängel sehr genossen haben. Die Vorsicht für einen Käufer eines frühen Chrysler-Exemplars besteht lediglich darin, zu bestätigen, dass eventuelle solche Mängel bei der Erstauslieferung behoben wurden. (1)
Refits und Eignerschaft
Die lange Historie der verschiedenen Werften bedeutet, dass eine gebrauchte Gloucester 18 oder Buccaneer 18 aus verschiedenen Produktionsphasen stammen kann. Die Einheitsklasse bleibt jedoch streng reguliert: Nickels Boatworks kaufte die Form im Jahr 2008 und produziert diese Boote seither. Die aktive Klassenvereinigung sorgt dafür, dass Flotten über ein weites geografisches Gebiet hinweg segeln. Ein Standard-Segelplan mit 175 Quadratfuß für Großsegel und Fock (mit einem 178 Quadratfuß großen Spinnaker) ist Standard, sodass das Rigg und die Segellager einfach zu warten oder zu ersetzen sind. (1)
Das Fazit
Die Gloucester 18 ist ein seltenes Phänomen: eine trailerbare Jolle von 500 Pfund, die ohne Trapez ins Gleiten kommt, sechs Personen in ihrer Plicht für Tagestörns Platz bietet und dennoch bei Regatten für kleine Boote gewinnt. Ihre symmetrische Wasserlinie dämpft die Luvgierigkeit, und die Rollfock senkt die Hürde für weniger erfahrene Crews. Die einzige echte Einschränkung sind die Schwachstellen der frühen Produktionsjahre, die bei jedem Exemplar aus der Chrysler-Ära genau untersucht werden sollten.
Vorteile
- Symmetrische Wasserlinie reduziert die Luvgierigkeit bei Krängung
- Gleitet bereits bei 8–10 Knoten Wind ohne Trapez
- Geräumiges Cockpit für bis zu sechs Personen auf Tagestouren
- Rollfock erleichtert das Handling für Einsteiger
- Aktive Einheitsklasse mit noch produzierter Form
Nachteile
- Frühe von Chrysler gebaute Boote wiesen Produktionsfehler auf









