Design und Konstruktion
Die Freeward 30 übernahm eine Spitzgatter-Rumpfform, die von traditionellen nordseegestützten Fischerbooten übernommen wurde, um deren robuster Seeverhalten zu übernehmen. Dieser Arbeitsrumpf erhielt einen ausgeprägten Deckssprung und feiner ausgeführte Enden. Ein langer Kiel sorgte für das nötige Gleichgewicht zum Slup-Rigg, und tiefe Sülls schützten die Crew an Deck. Das Konzept bewahrte den angenehmen Seegang der von Miller und anderen schottischen Werften gebauten Yachten. (1)
Rigg und Seeverhalten
Das Slup-Rigg war ein unkompliziertes Masttopp-Rigg, das durch den Langkiel ausgeglichen wurde, was für eine gute Kursstabilität im Seegang sorgte. Mit einer Länge in der Wasserlinie von 24,93 Fuß und einer Verdrängung von 14.555 Pfund bewegte sich der 29,99-Fuß-Rumpf mit der Gemächlichkeit einer schweren Fahrtenyacht, und die Rumpfgeschwindigkeit von 6,69 Knoten spiegelte diesen stabilen Charakter wider.
Unterbringung
Die Breite von 9,48 Fuß und der Tiefgang von 4,27 Fuß positionierten das Boot im traditionellen Bereich der Fahrtenyachten. Tiefe Sülls und ein ausgeprägter Deckssprung sorgten für hohe Sicherheit der Crew in rauem Wasser. Die Spitzgatterform priorisierte die Seetüchtigkeit gegenüber einer Heckklappe mit gerundetem Spiegel.
Bekannte Schwachstellen
Die Freeward 30 weist in ihrer frühen Einsatzgeschichte keine strukturellen Mängel oder systemischen Defekte auf. Die frühe Produktionsphase ist lediglich durch den späteren Namenswechsel zu Fisher gekennzeichnet.
Refits und Eignerschaft
David Freeman und Gordon Wyatt vermarkteten das Konzept an etablierte Werften, bevor engeres Arbeiten mit David Skellon zu den ersten verkauften Booten führte. Die Umbenennung in Fisher markiert den Übergang des Entwurfs aus dem Freeward-Logo heraus.
Das Fazit
Die Freeward 30 ist eine traditionelle Spitzgatter-Fahrtenyacht, die als seetüchtige, kursstabile Slup auf einem Langkiel ausgeführt ist.
Vorteile
- Spitzgatter-Rumpf mit dem Seeverhalten eines nordseetauglichen Fischerboots
- Langer Kiel sorgte für eine gute Kompensation des Slup-Riggs und hohe Kursstabilität
- Tiefe Fußreling für die Sicherheit der Crew
- Angenehmes Seeverhalten, das aus der Tradition schottischer Werften stammt
Nachteile
- Nur Beispiel eines frühen Modells; später umbenannt in Fisher
- Die Aufteilung des Innenraums wird durch keine verfügbaren Fachquellen detailliert beschrieben








