Design und Konstruktion
Finots Aufteilung für die Yamaha 29 basiert auf einer Mittelcockpit-Anordnung – eine ungewöhnliche Wahl bei einem Boot dieser Länge, die die Einfachheit eines Achtercockpits gegen einen geschützten Zugang zum Steuerstand und einen geteilten Unterdeck-Plan eintauscht. Der Rumpf ist ein solider GFK-Einrumpfer mit Flossenkiel, und auch das Deck besteht aus massivem GFK. Die Wasserlinie von 22 Fuß 6 Zoll unterstreicht die moderate Verdrängung und den moderaten Tiefgang, die sich im Entwurf zeigen.
Rigg und Handhabung
Das Masttoppslup-Rigg weist ein Vorliek mit einer Spannweite von 34 Fuß 8 Zoll und einer Basis von 11 Fuß 2 Zoll sowie eine Vorliekstange des Großsegels von 29 Fuß 3 Zoll auf einem Achterliek von 11 Fuß 10 Zoll. Diese Abmessungen, gepaart mit dem moderaten Tiefgang und der moderaten Verdrängung, bestätigen die Einschätzung aus dieser Zeit, dass die Yamaha 29 unter den meisten Bedingungen eine relativ gute Leistung zeigt. Die Kombination aus Flossenkiel sorgt typischerweise für ein berechenbares Steuerverhalten für ein Boot dieser Größe. (1)
Unterbringung
Unter Deck prägt die Mittelcockpit-Konfiguration den Wohnraum um den Steuerstand herum statt um ein traditionelles Achtercockpit. Die Breite von 10 Fuß bietet den Querraum, den man von einem finnischen Küstenentwurf dieser Ära erwartet. Die Lage des Cockpits selbst und das moderate Verdrängungsvolumen begrenzen das Wohnvolumen im Innenraum.
Das Fazit
Die Yamaha 29 ist ein von Yamaha im Jahr 1975 gebauter, in geringer Stückzahl produzierter Entwurf von Finot (nur 55 Exemplare sind dokumentiert), der ein Mittelcockpit-Layout in einer Masttoppslup unter 30 Fuß bietet. Sie ist eine leistungsfähige Fahrtenyacht für Küstenfahrten mit moderatem Tiefgang und Verdrängung, einer soliden GFK-Bauweise und einem vernünftigen Ballast-Verdrängungs-Verhältnis für ihre Größe.
Vorteile
- Mittelcockpit-Layout in einem kompakten 29-Fuß-Rumpf
- Groupe Finot-Design mit Masttoppslup-Rigg
- Mäßige Verdrängung und geringer Tiefgang für einfaches Handling
- Relativ gute Leistung unter den meisten Bedingungen
Nachteile
- Nur 55 Einheiten gebaut, was die Gebrauchtflotte begrenzt
- Keine Angaben zu Innenraum, Tankkapazitäten oder Motormodell






