Design und Konstruktion
Die Sonic 23 wurde überwiegend aus GFK gebaut, wobei bewusst auf eine einfache, massive GFK-Konstruktion und einige Holzverzierungen für den Ausbau gesetzt wurde. Es gibt keine Probleme mit Sandwich-Rumpf oder komplexen Decksstrukturen; die Bauweise ist ein unkompliziertes, massives Laminat. Mit einer Länge über alles von 23 Fuß, einer Wasserlinie von 20 Fuß, einer Breite von 7,58 Fuß und einer Verdrängung von 3.400 Pfund bei 1.500 Pfund Eisenballast ist das Boot kompakt, aber für seine Länge recht gut gewichtet. Der feste Flossenkiel und das am Spiegel aufgehängte Ruder bilden ein konventionelles Unterwasserschiff für diese Ära, und der Hubbauch-Lukenverschluss ist die einzige clevere Lösung im ansonsten schlichten Innenraum. (1)
Rigg und Handhabung
Das Masttoppslup-Rigg weist eine I-Dimension von 27 Fuß, J von 10 Fuß, P von 23 Fuß und E von 9,50 Fuß auf und unterstützt einen Segelplan, der eher für das leichte Trailern als für Regatta-Ambitionen geeignet ist. Der Flossenkiel mit am Spiegel aufgehängtem Ruder sorgt für berechenbares Verhalten bei geringer Geschwindigkeit, und der maximale Tiefgang von 3,75 Fuß macht das Trailern und das Ankern in flachen Gewässern praktisch. Ein PHRF-Regattaverhältnis von 228 ordnet sie zu den langsamer bewerteten Pocket-Cruisern ein, was dem Boot entspricht, das eher auf einfache Bedienung als auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.
Unterbringung
Unter Deck bietet die Sonic 23 eine einfache Ausstattung für vier Personen. Das herausragende Merkmal ist ein aufklappbarer Kajütaufbau, der die Stehhöhe auf etwa 1,85 Meter erhöht – ein echter Vorteil bei einer 23-Fuß-Yacht, bei der die Sitzhöhe meist das Beste ist, was man erwarten kann. Der Außenborderschacht und die Vorrichtungen für einen Außenborder spiegeln das Konzept eines Daysailer-Cruisers wider, wodurch die Mechanik einfach gehalten und aus der Plicht bedient werden kann, anstatt in einem engen Raum versteckt zu sein.
Ausrüstung und Antrieb
Das Boot wird häufig mit einem kleinen Motor wie einem 9,8 PS starken Tohatsu kombiniert, der im Außenborderschacht installiert ist. Das reicht aus, um gegen die Strömung anzukommen oder bei Flaute anzulegen, ohne das Gewicht und die Komplexität eines Innenborders zu benötigen. Die Hubklappe des Niedergangs dient sowohl als Verlängerung für den Wohnraum als auch als Belüftungshilfe beim Trockenfallen.
Das Fazit
Die Sonic 23 ist eine kompromisslose kleine Fahrtenyacht: bescheiden in der Leistung, schlicht in der Bauweise und praktisch im Layout. Ihre Stärken sind die Trailerbarkeit, das einfache, massive GFK und eine aufklappbare Kajüte, die Wochenenden mit vier Personen erträglich macht. Ihre Grenzen liegen in der langsamen Ausgleichsklasse, den einfachen Verarbeitungsqualitäten und einem kleinen Rigg, das Regattasegler nicht begeistern wird.
Vorteile
- Einfache, solide GFK-Konstruktion mit Holzverzierungen
- Aufklappbares Kajütaufbau für ca. 1,85 m Stehhöhe
- Trailerbarer Format mit 1,15 m Tiefgang und Außenborderschacht
- Einfache Unterkünfte für vier Personen in einem 23-Fuß-Rumpf
Nachteile
- Das PHRF-Durchschnittshandicap von 228 deutet auf mäßige Geschwindigkeit hin
- Einfache Unterkünfte und Ausstattung, keine edle Fahrtenyacht
- Nicht mehr in Produktion seit Mitte der 1980er Jahre







