Design und Konstruktion
David Sadler zeichnete die Sadler 25 Mk III Ende der siebziger Jahre, und Sadler Yachts baute sie als GFK-Boot mit Festkiel. Der Kiel ist ein Flossenkiel, und das Boot trägt etwa 1.900 Pfund Bleiballast bei einer Verdrängung von 4.000 Pfund – ein Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 48 Prozent, das über dem Wert von 85 Prozent bei vergleichbaren Segelbooten liegt. Mit einer Breite von 8,75 Fuß bei einer Länge über alles von 24,33 Fuß macht ihr Längen-Breiten-Verhältnis von 2,78 sie geräumiger als 73 Prozent aller anderen Entwürfe dieser Art. Die benetzte Fläche beträgt etwa 193 Quadratfuß, und die Tiefgangsrate liegt bei 585 Pfund pro Zoll, was darüber Aufschluss gibt, wie stabil sie aufgetakelt ist. (1)
Rigg und Handhabung
Die Mk III ist eine Masttoppslup mit 265 Quadratfuß Segelfläche für Großsegel und Fock. Ihr Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis liegt bei 16,9 für das ISO-Referenzsegel und steigt auf 20,3 mit einer 135-prozentigen Genua, was sie bei leichtem Wind vor der Hälfte ähnlicher Konstruktionen platzieren würde. Im Vergleich zur Flotte ist sie jedoch etwas untertakelt – sie trägt mehr Rigg als nur 38 Prozent ähnlicher Segelboote. Fallen und Schoten sind im Einklang mit den typischen Abmessungen der Klasse ausgeführt: Großsegel- und Genuafallen sind 70 Fuß lang mit einem Durchmesser von 5/16 Zoll, Fock- und Genuaschoten 24,3 Fuß mit 3/8 Zoll und die Großschot 60,9 Fuß mit 3/8 Zoll. Das Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 254 ordnet sie zu den „moderaten Regattayachten“ ein, wobei 34 Prozent ähnlicher Konstruktionen schwerer sind als sie.
Leistungsprofil
Ihr Kenterungsverhältnis liegt bei 2,21 – ein Wert, der sie für Hochseeregatten disqualifizieren würde – und ihre theoretische Rumpfgeschwindigkeit beträgt 5,9 Knoten. Das Komfort-Ratio von 16,5 bedeutet, dass sie komfortabler ist als 46 Prozent ähnlicher Segelboot-Konstruktionen. Diese Zahlen zeichnen eher eine Fahrtenyacht für Küstenreviere als ein Boot für Offshore-Einsätze: steif und gut ballastiert für ihre Größe, schnell genug unter Genua bei Wind, aber nicht gebaut, um die Sicherheitsanforderungen für Blauwasser-Regatten zu erfüllen. (1)
Unterbringung
Der breite Rumpf bringt im Innenraum spürbare Vorteile. Das Verhältnis von Länge zu Breite (L/B) von 2,78 sorgt für einen Innenraum, der geräumiger ist als bei 73 Prozent aller anderen Modelle im Vergleichsset – ein entscheidender Vorteil bei einem 24-Fuß-Boot, bei dem Platz im Allgemeinen rar ist.
Das Fazit
Die Sadler 25 Mk III ist ein Entwurf von David Sadler aus den späten siebziger Jahren, der die Hochseetauglichkeit gegen eine steife, breite und im Vergleich geräumige Plattform für Küstenfahrten eintauscht. Ihr ballaststarker Rumpf und ihre Geschwindigkeit bei Leichtwind unter Genua sind echte Stärken; ihr Kenterungsverhältnis und das unverstagte Masttopp-Rigg bilden die Grenzen.
Vorteile
- Ballast-Verdrängungs-Verhältnis höher als bei 85 Prozent ähnlicher Konstruktionen
- Aufgrund des L/B-Verhältnisses geräumiger als 73 Prozent vergleichbarer Entwürfe
- Bei leichtem Wind mit einer 135 % Genua schneller als 50 Prozent ähnlicher Boote
Nachteile
- Das Kenterungsverhältnis von 2,21 schließt sie von Hochseeregatten aus
- Geringfügig untertakelt im Vergleich zu 62 Prozent ähnlicher Segelboote
- Die Komfort-Ratio liegt nur besser als bei 46 Prozent ihrer Altersgenossen







