Design und Konstruktion
Wall’s Handschrift zeigt sich im Äußeren der Quanta 28, wo das erhöhte Fensterdach und die Gesamtauslegung seine früheren Boote widerspiegeln, ohne sie zu kopieren. Rumpf und Deck bestehen aus massivem GFK, und die moderate Verdrängung – 6.900 Pfund bei einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 44,6 % – lässt reichlich Platz für die Ausrüstung einer Küsten-Fahrtenyacht, ohne den Rumpf aufzublähen. Eine Breite von 9 Fuß 9 Zoll und ein Tiefgang von 5 Fuß 6 Zoll ordnen sie fest in die moderne Kategorie der Flossen- und Spatenruderer ein, und die Wasserlinie von 22,6 Fuß ermöglicht eine theoretische Rumpfgeschwindigkeit von fast 6,4 Knoten.
Rigg und Handhabung
Die Quanta 28 ist als Masttoppslup mit einem stattlichen Segelfläche von 409 Quadratfuß getakelt, die bewusst so bemessen ist, dass sie auch bei den für das Küstensegeln typischen Leichtwindabenden gut anspringt. Die Segellänge von 28 Fuß 5 Zoll und diese Fläche ergeben ein Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis (SA/D) von 18, was für ein Boot dieses Gewichts gesund, aber nicht extrem ist. Mit Spatenruder und Flossenkiel ist sie gebaut, um auch bei einer Brise leicht zu handhaben, die schwerere Boote bereits zum Rollen bringen würde. (1)
Unterbringung
Unter Deck bleibt die Quanta 28 bei einer konventionellen Küsten-Layout. Die V-Koje im Vorschiff ist die Standardaufteilung und wird durch eine klappbare Tür zur querschiffs angeordneten Nasszelle abgetrennt, um etwas Privatsphäre zu bieten. An Backbord befindet sich die eigentliche Schlafgelegenheit – eine sieben Fuß lange Koje, die sich zu einer doppelten, für die Bootslänge großzügigen Doppelkoje ausziehen lässt. Gegenüber dient die Sofakoje an Steuerbord zum Sitzen und gelegentlichen Übernachten, wobei die Füße des Nutzers unter der Pantry Platz finden. Achtern an Backbord steht ein Kartentisch, an dessen Stelle einige Käufer lieber eine Achterkoje gehabt hätten; es ist ein Marketingentscheid, bei dem man Schlafplätze zugunsten eines Arbeitsplatzes für den Navigator opfert.
Das Fazit
Die Quanta 28 ist eine kleine, in geringer Stückzahl gebaute Fahrtenyacht für die Küste mit einem klaren, wall-style Rumpf und einem Segelplan, der auf Leichtwind getrimmt ist. Der Innenraum ist ehrlich und nutzbar, wenn auch achtern durch die Wahl des Kartentisches beeinträchtigt. Da nur zwölf Boote gebaut wurden, ist sie ein seltener Fund, aber die Grundlagen – solide GFK-Konstruktion, vernünftiger Ballast und ein seetüchtiges Rigg – sind solide.
Vorteile
- Stilistisch konsequent mit Walls früheren, gut proportionierten Entwürfen
- Großzügiger Segelplan für Leichtwind-Küstenfahrten
- Die sieben Fuß lange Backbordkoje lässt sich zu einer Doppelkoje umbauen
- Solider GFK-Rumpf und Deck mit Bleiballast
Nachteile
- Die Kartenkiste achtern ersetzt eine gewünschte Achterkoje
- Nur zwölf Exemplare gebaut, was die Ersatzteilversorgung und den Support in der Flotte einschränkt







