Martin 16 Kaufberatung
Die Martin 16 auf dem Gebrauchtbootmarkt ist ein 16 Fuß langes, kanadisch entworfenes Kielboot mit Hubkiel, das ab 1995 für den Sport der adäquaten Segelkunst gebaut wurde und von dem insgesamt 110 Exemplare existieren. Sie ermöglicht es einem Segler mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen, die Steuerung und die Segel von einem einzigen nach vorn gerichteten Sitz aus zu kontrollieren. Mit aufgeholtem Kiel und einem Tiefgang von nur 1 Fuß 4 Zoll lässt sie sich zudem problemlos hinter einem Auto trailern. Ein gebrauchtes Exemplar ist weniger ein reines Freizeitboot als vielmehr ein speziell konstruiertes Werkzeug für Vereine, Familien oder Einzelpersonen, die auf diese Zugänglichkeitsmerkmale angewiesen sind – und die Konstruktion spiegelt diesen Zweck genau wider.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Jede Martin 16 verfügt über zwei nach vorn gerichtete Sitze auf der Mittellinie: einen vollständig verstellbaren, abnehmbaren GFK-Schützenstuhl mit Sicherheitsgurt und einen hinteren Sitz für einen Ausbilder oder Beifahrer. Der Hubkiel wiegt 330 Pfund und hebt sich über ein 24:1-Hebesystem, wodurch der Tiefgang von 1 Fuß 4 Zoll auf 3 Fuß 4 Zoll variiert. Es gibt keine Kojen oder Pantry; das Cockpit ist das gesamte Boot. Alle Leinen laufen zum vorderen Sitz und werden in Curry-Klemmen gesichert. Zur Steuerung steht eine Joystick-Steuerung oder vertikale Bedienung vorne sowie eine Pinne für den Beifahrer achtern. Das Boot ist für eine Zuladung von maximal zwei Personen und insgesamt 400 Pfund ausgelegt.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Die adaptive Steuerung ist das Herzstück des Bootes. Eine batteriebetriebene Power Assist Unit ermöglicht es einem Segler auf dem Vordersitz, Großsegel, Fock und Ruder mit nur einem Joystick und einem leichten Druck zu bedienen. Ein Trink-und-Pust-Interface mit zwei Trinkhalm-Steuerungen ist für Segler gedacht, die ihre Hände nicht benutzen können. Das Standard-Rigg ist mit einer Selbstwendefock mit Baum, verjüngten, eloxierten Aluminiumspieren und Harken-Carbo-Blocken ausgestattet. Ein einfaches Upgrade durch den Eigner erweitert die vertikale Steuerung mit einem Stück PVC-Rohr, um den Kraftaufwand beim Steuern zu verringern. Die Ausrüstung konzentriert sich rein auf die Kontrolle und den Zugang zu den Segeln.
Was zu inspizieren ist
Die Power Assist Units sind bekanntermaßen ohne Erfahrung im Umgang mit Elektronik schwer zu warten. Bestätigen Sie daher bei jedem Boot, das damit ausgestattet ist, dass sie funktioniert, und fragen Sie nach einer Werkstatt, falls eine Reparatur an der PAU aufgrund von Schwierigkeiten am Modell erforderlich wird. Craig Dennis weist darauf hin, dass die häufigsten Schäden GFK-Schäden durch Kollisionen zwischen Booten oder Objekten sowie Verschleiß des laufenden Guts sind. Inspezieren Sie Rumpf und Deck auf Einschlagrisse und überprüfen Sie das vinylbeschichtete stehende Gut auf Sonnenschäden. Planen Sie mit einer Lebensdauer von etwa fünf Jahren bei starkem Sonnenlicht, was häufige Reparaturen am GFK und am laufenden Gut bedeutet. Da neuere Versionen von KAPE Boatworks einige andere Teile verwenden, prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ersatzteile für den älteren Rumpf noch verfügbar sind, da Ersatzteile für ältere Boote oft knapp werden. Der offene Spiegel lässt bei Kabbelwasser Wasser ein, sodass Sie sicherstellen sollten, dass die manuelle Bilgenpumpe vorhanden ist und die interne Schaumstoffauftriebsblase intakt ist. (1)
Verfügbarkeit und Fazit für Käufer
Diese Boote sind in den Vereinigten Staaten zu finden.
- Überprüfen Sie, ob die Power-Assist-Einheit funktioniert, oder planen Sie einen Werftaufenthalt ein
- Prüfen Sie Rumpf und Deck auf Kollisionskratzer im GFK
- Inspektionieren Sie das laufende Gut auf Sonnenfäden und planen Sie den Austausch
- Klären Sie mit dem Verkäufer die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für ältere Versionen ab
- Testen Sie die manuelle Bilgenpumpe und die Schwimmkörper
Preis- & Volumentrends
Medianer Angebotspreis und monatliches Inseratsvolumen für die Martin 16. Die Linie zeigt den medianen Angebotspreis pro Monat; Balken zeigen rohe monatliche Inseratszahlen.