Design und Konstruktion
Rumpf und Deck der Trinidad bestehen aus massivem GFK, und die Form selbst ist für das Offshore-Einsatzgebiet äußerst praktisch. Mit einem Tiefgang von 4 Fuß 7 Zoll bei aufgeholtem Schwert und 8 Fuß 8 Zoll bei abgesenktem Schwert – oder 7 Fuß 5 Zoll bei der Version mit Langkiel – bietet sie eine gute Balance zwischen Flachwasserzugang und Leistung am Wind. Das Ruder hängt an Lagern, die in einem Teil-Skeg eingebettet sind; diese Konfiguration wurde von Gutachtern bei gut erhaltenen Booten als solide befunden. Unter der Wasserlinie verfügt sie über zahlreiche Seeventile, und das aufgeräumte Decks-Layout spiegelt ein Schiff wider, das für den Einsatz mit einer kleinen Crew in warmen Klimazonen gebaut wurde und nicht für Regatten ausgelegt ist.
Rigg und Handhabung
Unter Segeln ist die Genua der treibende Motor auf der Trinidad, und das Boot verfügt über relativ lange Genuaschienen, damit dieses Vorsegel bei verschiedenen Windwinkeln seine volle Wirkung entfalten kann. Ein Harken Rollfockanlage befindet sich am Vorstag, und die Konfiguration als Slup oder Kutter ermöglicht ein unkompliziertes Handling mit kleiner Crew. Die großen, aufgeräumten Decks und die geräumige Plicht machen sie zu einer idealen Fahrtenyacht für warme Reviere – eine Eigenschaft, die ihre Erfolge im karibischen Chartergeschäft bestätigen. Das Bimini ist fast 3 Meter breit und 2,40 Meter lang und bietet Schutz für die Pinne und den Niedergang, ohne das Arbeitsdeck einzuschränken.
Unterbringung
Unter Deck bietet die Trinidad ein geräumiges Interieur mit drei privaten Kabinen – eine Aufteilung, bei der eine Familie jedem von drei Kindern eine eigene Kabine geben kann, wobei noch reichlich Platz für einen großen, luftigen Salon übrig bleibt. Ein freundliches, deckssalonähnliches Steuerhaus bringt den Navigator ins gesellige Zentrum, und das Boot verfügt über drei Nasszellen sowie eine gut dimensionierte Pantry. Der einzige Schwachpunkt ist der Stauraum: Er ist spärlich und stellt trotz der großzügigen Anzahl an Kabinen und des Salonvolumens eine echte Einschränkung für das dauerhafte Leben an Bord dar.
Bekannte Schwachstellen
Ein Tester berichtete von einer Trinidad in Fort Lauderdale, die nach einem schweren Grundberührungsschaden quer gerissen war – ein Schaden, der erst sichtbar wurde, als das Boot ausgekrant wurde. Das Ruderblatt kann teilweise vollsaugen. Dieser Zustand sollte bei jedem Gutachten überprüft werden. Keines dieser Probleme schmälert die grundlegende Solidität von Rumpf und Deck, unterstreicht aber die Bedeutung einer sorgfältigen Inspektion beim Kranen bei einem Boot dieses Alters und mit dieser Historie.
Refits und Eignerschaft
Die siebenjährige Produktionszeit und der Charterhintergrund bedeuten, dass viele Boote harten Bedingungen ausgesetzt waren und entsprechende Refits hinter sich haben. Der feste Rumpf und das Deck vertragen weiteren Dienst gut, und das Teil-Skeg-Ruder lässt sich unkompliziert auf seine Substanz prüfen. Eigner, die mit den knappen Stauraummöglichkeiten leben, lernen, diese durch modulare Systeme zu ergänzen, anstatt auf integrierte Kapazitäten zu setzen.
Das Fazit
Die Trinidad 48 ist eine solide Blauwasser-Fahrtenyacht mit einem vernünftigen Rumpf, einem familienfreundlichen Drei-Kabinen-Innenraum und einem für das Fahrtensegeln in warmen Gewässern konzipierten Decks-Layout. Sie ist keine Meisterin im Stauraumangebot, und ihr Alter erfordert Aufmerksamkeit bei Grundberührungen und dem Zustand des Ruders, aber die Substanz ist absolut ehrlich.
Vorteile
- Solider Rumpf und Deck mit einer praktischen Blauwasserform
- Drei separate Kabinen sowie ein luftiger Salon und eine Pilothouse
- Optionen für Schwert- oder Langkiel-Tiefgang für maximale Flexibilität beim Fahrtensegeln
- Genova-getakelte Segelung mit Rollfock und langen Schienen
Nachteile
- Unzuverlässiger Stauraum unter Deck
- Das Ruderblatt kann sich mit Wasser vollsaugen; Querbeschädigungen nach Grundberührung möglich






