CS 27 Segelboote zum Verkauf & Marktüberblick

Raymond Wall·1975 – 1983·~480 hulls·Canadian Sailcraft
CS 27 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
27' · 8.23 m
Verdr.
6.100 lbs · 2.767 kg
Erstes Baujahr
1975

Die CS 27 ist ein 27FußEntwurf von Raymond Wall, der 1975 die Zusammenarbeit von CS Yachts mit dem in Großbritannien ausgebildeten Konstrukteur einleitete. Sie wurde bis 1983 produziert und es wurden rund 480 Exemplare gebaut. Konzipiert als FamilienFahrtenyacht, die unter der International Offshore Rule auch regatten konnte, trug sie Wall’s Stammbaum von Camper and Nicholsons in eine typisch kanadische Serienyacht ein, die in Brampton, Ontario, gebaut wurde. Ihre Linien und Details wirken noch heute wie die eines klassischen IORRegatta/Fahrtenyachts, doch die Technik unter der Formgebung verlieh ihr den Ruf einer robusten kleinen Hochseeyacht.

Marktüberblick

Median-Angebot · 12 Mon.
Angebot, nicht Verkauf
Aktuelle Inserate · 90 d
Zum Verkauf gelistet
3-Monats-Preistrend
Zu wenig Daten
Länder mit Inseraten
Globaler Markt

Aktuelle Inserate

1 zum Verkauf · 10 neueste ausgewertet

CS 27 Kaufberatung

Der Ankauf eines gebrauchten CS 27 auf dem Markt bedeutet, unter etwa 480 von Raymond Wall entworfenen Regatta-/Fahrtenyachten zu wählen, die zwischen 1975 und 1983 in Kanada gebaut wurden. Diese 27-Fuß-Masttoppslup wurden als Familien-Fahrtenyachten mit Regattapotenzial nach IOR-Klassenregeln konzipiert und haben sich seitdem als strukturell extrem robuste kleine Yachten einen Namen gemacht. Die tiefgehende Flossenkiel-Version aus Eisen und der seltener anzutreffende Blei-Flachkiel sind die beiden Kielkonfigurationen, auf die Sie stoßen werden, wobei etwa 90 der letztgenannten Boote noch auf dem Wasser schwimmen.

Layouts auf dem Gebrauchtmarkt

Der Innenraum der CS 27 ist in der gesamten Flotte einheitlich gestaltet: Pantry und Navigationsecke achtern, ohne Achterkoje aufgrund des schmalen Hecks und der tiefen Plicht. Der Herd und die Spüle befinden sich an Steuerbord an einer schlecht isolierten Kühlbox, die gleichzeitig als Basis für die Navigationsecke an Backbord dient, während eine flache U-förmige Sitzecke zu einer kleinen Doppelkoje umgebaut werden kann und eine gerade Sitzecke sich über 1,98 Meter (6 Fuß 6 Zoll) bis zum Kleiderschrank erstreckt. Die Werftangabe für die Stehhöhe liegt bei 1,83 m (sechs Fuß), was für einige Personen nahe dieser Größe knapp ist. Ein 120-Liter-Fäkalientank fasst das Doppelte dessen, was der Wassertank bietet, und das Boot verfügt über einen 160-Liter-Kühlschrank. Die Version mit flachem Blei-Kiel spricht Fahrtensegler in flacheren Gewässern an; der Standard-Eisenkiel ist der häufigste Fund.

Ausrüstung und häufige Upgrades

Die meisten Boote verließen die Werft mit einem Yanmar YSE-Diesel, der später durch einen flüssigeren Yanmar 1GM mit ähnlicher Leistung ersetzt wurde – prüfen Sie daher unbedingt, welcher Motor im Motorraum steht. Der Mastwechsel von Proctor zu Isomat im Jahr 1980 ist das wichtigste Upgrade im Rigg, auf das man achten sollte. Die im Jahr 1977 nachgerüstete größere Ruderfläche verbessert zudem die Balance am Ruder. Darüber hinaus haben Eigner die Position des Mastfußes und die Verlängerung der Achterstagklemmen angepasst, um die Luvgierigkeit zu verringern. In den Unterlagen sind weder ein Generator noch ein Wassermacher vermerkt; für Käufer relevante Ausstattungsmerkmale konzentrieren sich eher auf Änderungen an der Dieselmotorkraft, dem Mastprofil und dem Ruder-Upgrade als auf reine Komfortfunktionen.

Was zu inspizieren ist

Die bekannte Neigung zur Osmose ist das wichtigste Thema bei der Besichtigung: Bei vielen Booten wurde der Gelcoat entfernt und mit Epoxidharz versiegelt, und schätzungsweise fast die Hälfte weist bereits Osmoseflecken auf. Überprüfen Sie die Rumpfwände und unter der Wasserlinie auf frühere Sanierungen oder aktive Osmoseflecken. Prüfen Sie die Anordnung des Ankers, da es keinen Bugrolle gibt; die meisten Boote nutzen eine Fallreling nahe den Bugklampen zum Vorpiek, die auf Verschleiß durch das Fahren im Kielwasser und Feuchtigkeit unter Deck überprüft werden sollte. Das Deck mit Balsaholzkern und das Kajütdach neigen nicht zu chronischen Problemen, bestätigen Sie jedoch die nachträgliche Installation des Ruders im Jahr 1977 und den Isomat-Mast aus dem Jahr 1980, sofern behauptet. (1)

Verfügbarkeit und Fazit für Käufer

Die CS 27 ist ein in Kanada gebautes Design, das auf dem Gebrauchtbootmarkt ohne geografische Konzentration zu finden ist. Für eine Besichtigungsliste eines gebrauchten Bootes sollten Sie: den Kieltyp überprüfen (tiefer Eisenkiel vs. flacher Bleikiel), das Motormodell bestätigen (YSE oder 1GM), auf Blasenentstehung und die Barrierefarbe prüfen, den Ankerrohr-Kielzug inspizieren und die Upgrades von Ruder und Mast nachweisen lassen. Ein guter, gepflegter Exemplar belohnt den Käufer mit einer steifen, kursstabilen kleinen Regatta-/Fahrtenyacht, deren Bauweise sich als langlebig erwiesen hat.