Catalina 16.5 — Informationen, Bewertung, technische Daten

1994·Catalina Yachts
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · schwert
Rigg
7/8-Slup
LOA
16.33' · 4.98 m
Verdr.
430 lbs · 195 kg
Erstes Baujahr
1994

Die Catalina 16.5 ist ein kleiner EinrumpfTagessegler, der 1994 von Catalina Yachts eingeführt wurde und in zwei verschiedenen Kielkonfigurationen angeboten wird, die ihren Charakter auf dem Wasser und am Steg prägen. Mit einer Länge über alles von knapp über 16 Fuß, einer Verdrängung von 430 Pfund und 249 Pfund Bleiballast liest sich das Design eher als leichter, trailerbarer Regatta/Fahrtenkreuzer denn als PocketCruiser, und die dokumentierte Eignergeschichte bestätigt dies: Ein Exemplar aus dem Jahr 1999 eines Eigners wurde auf Seen für Tagestouren gesegelt und als wunderbar stabiles Boot beschrieben.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
16,33 ft
Länge an Deck
16,33 ft
Länge in der Wasserlinie
15,67 ft
Breite
7 ft
Tiefgang
4,42 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe
22,83 ft

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Schwert
Ruder
1× —
Ballast
249 lbs (Blei)
Verdrängung
430 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
7/8-Slup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
150 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
42,12
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
57,91
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
49,89
Komfort-Ratio
3,13
Kenterungsverhältnis
3,71
Rumpfgeschwindigkeit
5,3 kn

Design und Konstruktion

Die 16.5 ist aus einem einteiligen GFK-Rumpf und Deck gebaut, beide in Weiß mit einer eingeformten rutschfesten Oberfläche und einer selbstlenzenden Plicht, was ihre Konzeption als Daysailer unterstreicht. Das Schwertmodell verwendet ein GFK-Komposit-Schwert und ein GFK-Ruder, das durch eine stabile Rumpfform ausgeglichen wird, während das Kielmodell einen tiefen, schlanken Bleikiel mit Edelstahl-Kielbolzen und einem eingeformten, versiegelten Bilgenkielanker besitzt. Catalina bot fünf Jahre Gelcoat-Blasenschutz für den Rumpf an – ein bemerkenswertes Garantieversprechen für ein Boot dieser Größenklasse. Die Wahl zwischen den beiden Kielen ist der entscheidende Unterschied: Die Kielversion wird als ideal für das Liegen auf einem Liegeplatz oder Steg über den größten Teil der Saison positioniert, während die Schwertvariante diese Stabilität gegen die Flexibilität des Trailerns eintauscht. (2)

Rigg und Handhabung

Beide Modelle sind mit einer Edelstahl-Stehenden Takelage und Dacron-Laufendes Gut unter einem eloxierten Mast und Baum ausgestattet. Das Rigg ist als 7/8-Slup konzipiert und umfasst ein Großsegel und eine Fock aus weißem Dacron, eine Rollfock mit UV-Schutz auf Achterliek und Unterliek sowie Cunningham, einen verstellbaren Baumniederholer und eine verstellbare Unterliekstrecker. Das Schwertmodell wird von der Werft für seinen kraftvollen Segelplan gelobt, und Berichte von Eignern bestätigen den praktischen Nutzen: Die Capri-16.5 ist leicht aufzutakeln und zu segeln. Auf dem Wasser brachte ein Eigner das Boot aus dem Jahr 1999 bei 4–6 Fuß Wellen und 20–30 Knoten Wind auf den Lake Erie – es zeigte sich stabil und berechenbar: ein gutmütiges Boot, das rauere Bedingungen auf dem See ohne Drama meisterte.

Unterbringung

Dies ist ein unverkennbarer Daysailer. Das Boot verfügt über eine große, geräumige Plicht und einen Stauraum im Vorschiff, der durch einen großen Backskisten-Stauraum vorne genutzt wird – hier endet die Geschichte des Innenraums. Eigner sind ehrlich: Es gibt keine Wohnlichkeit, es sei denn, man ist ein sehr kleiner Zwerg, und das Design besitzt keinerlei Motoreigenschaften. Was es bietet, ist Platz im Freien für das Segeln mit kleiner Crew und Stauraum für Ausrüstung, nicht aber Unterkünfte unter Deck.

Ausrüstung und Standardbeschlag

Zur Standardausrüstung des Schwertmodells gehören verstellbare Ausreitgurte, eine Pinnenverlängerung, ein verstellbarer Unterliekstrecker und eine Schottasche, ergänzt durch einen Barney-Pfahl mit einer Ratschen-Klemme zur Schotführung. Ein Trailer-Bugauge ist für das Zuwasserlassen vorbereitet, und die selbstlenzende Plicht sorgt dafür, dass Regen oder Spritzwasser ohne manuelles Abpumpen wieder abfließt. Die Kombination aus Ausreitgurten und Pinnenverlängerung kennzeichnet das Boot als optimiert für aktives Segeln einhand oder zu zweit, nicht für passives Herumsitzen.

Bekannte Schwachstellen

Eigner der Schwertversion berichten über eine erhebliche Schwachstelle an den Dichtungen des Schwertkastens: Ein beachtlicher Wassermenge fließt durch den Schwertkasten, da die Dichtungen nicht mehr richtig funktionieren. Um das Problem zu verschärfen, lässt sich das Schwert nicht vollständig und leicht in den Kasten einziehen – man muss kräftig auf den Schwertbeschlag drücken, um es zu positionieren. Wird dies vergessen, bleiben einige Zentimeter des Schwerts unten herausragend sichtbar. Käufer oder Eigner sollten die Abdichtung des Schwertkastens und das Einziehen des Schwerts als Hauptverschleißpunkte dieses Modells betrachten.

Das Fazit

Die Catalina 16.5 ist ein reinrassiges Daysailer-Boot, das die Zielgruppe der Trailer-Fans auf Seen und geschützten Buchten mit stabilem, berechenbarem Handling und einer für ihre Länge wirklich geräumigen Plicht belohnt. Das Kielschwert-Modell eignet sich für das saisonale Liegen im Winterlager; das Schwertboot-Modell ist ideal für den Trailerpaddler, erfordert jedoch Aufmerksamkeit bei den Dichtungen des Schwertkastens und dem Einziehen des Schwerts. Sie ist keine Fahrtenyacht und war es nie.

Vorteile

  • Stabil und berechenbar bei starkem Wind und Wellen auf dem See (Eignerberichte)
  • Geräumige Plicht und nützlicher Stauraum im Vorschiff für ein 16-Fuß-Boot
  • Einfach aufzutakeln und zu segeln; leicht und einfach trailerbar
  • Kielversion bietet eine versiegelte Bilgenwanne und einen gusseisernen Kiel auf Edelstahlbolzen

Nachteile

  • Schwertkasten lässt Wasser ein, wenn die Dichtungen verschleißen
  • Das Schwert lässt sich ohne Kraftaufwand nicht vollständig einziehen
  • Keine Wohnlichkeit und kein Motorisierungsaufbau

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