C&C Mega 30 OD Kaufberatung
Die C&C Mega 30 OD ist eine trailerbare Einheitsklasse-Regattayacht mit einem ausziehbaren Bulbkiel aus den Jahren 1977–1980. Sie wurde in begrenzter Stückzahl in den Werften von C&C in Kanada, den USA und Deutschland gebaut. Für Käufer, die den Gebrauchtbootmarkt durchstöbern, ist der Reiz eines 30-Fuß-Bootes mit Stehhöhe gegeben, das legal unter dem Grenzbreitenlimit von 8 Fuß transportiert werden kann und direkt vom Trailer aus für Clubregatten aufgerüstet ist. Die Mega 30 FK mit Festkiel existiert als seltenerer Alternative, aber die OD ist das Original und ein Boot, das man kennen sollte.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Die OD verfügt über einen aufholbaren Bulbkiel mit 2.250 Pfund Tragfähigkeit, der im eingeholten Zustand 21 Zoll und tiefgezogen 5 Fuß Tiefgang bietet, sowie eine mittlere Flachwassereinstellung von etwa 3 Fuß 6 Zoll für das Anlanden im Watt. Im Innenraum bietet die Bubble-Top-Kabine unter dem Kielkasten mehr als 6 Fuß Stehhöhe, wobei ein Kielkasten und eine I-Balken-Schotts den Salon vom Salon trennen und vier Kojen mit jeweils über 6 Fuß Länge ermöglichen; die Vorpiek dient als Platz für eine tragbare Toilette und Stauraum, und eine originale OD verfügt über keinen Esstisch. Die Plicht ist geräumig und verfügt über eine einzelne Backskiste, in der sich ein großer Kraftstofftank befindet, eine manuelle Bilgenpumpe, die vom Steuerstand aus bedient werden kann, und einen klappbaren Sitz über dem Motorraum. Eine am Heckbord geöffnete Heckklappe leert die Plicht schnell, während ein hohes Brückendeck die Kabine trocken hält.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Der Hub des Kiels ist das wichtigste System: Ein manueller Schraubkranz war Standard, aber die meisten Boote wurden mit dem optionalen elektrischen Schraubkranz nachgerüstet. Die Rollen oder Gleitlager des Hubkiels sind ein regelmäßiger Wartungs- und Ersatzartikel. Die Antriebskraft kommt von einem kleinen Außenborder im Heckauschnitt, wobei bei einigen Booten ein Saildrive als Option angeboten wird. Das Rigg basiert auf einer 7/8-Slup mit an Deck stehendem Mast mit Tabernakel, einer Selbstwendefock-Schiene und einem geteilten, verstellbaren Achterstag; ein am Spiegel aufgehängtes Schwenkruder und eine doppelte Dyneema-Seereling mit Edelstahl-Fußrelingen vervollständigen die Sicherheitsausrüstung an Deck, deren Integrität ein Käufer vor dem Kauf prüfen sollte.
Was zu inspizieren ist
Gebrauchte Boote zeigen ihr Alter im Balsaholz-Sandwichdeck und an der Verbindung zwischen Rumpf und Deck. Alte Balsadecks können weiche Stellen aufweisen, und die nach außen gerichtete Flanschverbindung, die mit Pressnieten und Vinylstreifen abgedichtet ist, kann undichten – prüfen Sie daher auf Flecken unter dem Boot. Die dunklen, umlaufenden Fenster neigen zu Undichtigkeiten oder Rissen, und Eigner berichten, dass der serienmäßige GFK-Innenhimmel mit zunehmendem Alter spröde wird. Der eingeholte Kiel ist unhandlich beim Anstrich des Unterwasserschiffs, und das Ruder wird bei einer durchgerissenen Aufholleine hochklappen, was zu sehr viel Schwergängigkeit führt – überprüfen Sie die Leine und die Beschläge. Das Balsa-Sandwich hindert zudem das Einrollen des Großsegels, was ein kleiner, aber ärgerlicher Nachteil ist. (1)
Verfügbarkeit und Fazit für Käufer
Die Mega 30 OD wurde in geringer Stückzahl gebaut und ist im Gebrauchtbootmarkt selten zu finden; die FK ist noch seltener. Wenn ein Exemplar auftaucht, sollten Sie vor allem auf den Wartungshistorie des Kielgerüsts, weiche Stellen im Deck und die Dichtungen der Fenster achten.
- Bestätigen Sie die elektrischen Schraubdrehklappen und die kürzlich installierten Kielrollen/Schienen
- Läuten Sie das Balsadeck ab und prüfen Sie die Rumpf-Deck-Verbindung auf Lecks
- Prüfen Sie die Zugspannung der Ruderdurchfallleine und die Fensterdichtungen
- Überprüfen Sie, ob der klappbare Mast und die Trailer-Anhängerkupplung einsatzbereit sind
