Devon Yawl Kaufberatung
Die Devon Yawl auf dem Gebrauchtbootmarkt ist eine 16-Fuß-GFK-Einheitsklasse-Yawl, die von den Fischerbooten aus Salcombe abstammt. Sie wird noch heute im Vereinigten Königreich und in den USA gebaut, wobei seit 1968 rund 400 Boote zu Wasser gelassen wurden. Für Käufer liegt der Reiz in einem traditionellen Zwei-Mast-Look mit moderner Langlebigkeit und einer Klasse, die ihre Eigner aktiv unterstützt. Bei der Besichtigung eines bestimmten Rumpfes sind jedoch die Details wichtiger als die Romantik.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Da die Devon Yawl ein striktes Einheitsklassenboot ist, bleibt das grundlegende Layout konstant: 16 Fuß Länge über alles (LOA) ohne den 2 Fuß langen hölzernen Bugspriet, 6 Fuß 2 Zoll Breite, mit Stauraum unter den Vor- und Achterdecks sowie einem Schwertkasten, der kaum Platz beansprucht. Frühe Boote wie Rumpf Nr. 85 haben einen traditionellen Holzboden über einer flachen Kimm, während spätere britische und amerikanische Serienboote nach demselben GFK-Klinker-Rumpfprinzip gebaut wurden. Die Plicht bietet Platz für eine Familiencrew, ohne den Steuerstand einzuschränken, und das Boot kann sicher an einem Liegeplatz liegen. (1)
Ausrüstung und häufige Upgrades
Das Rigg selbst ist das Highlight: leichte Sparglieder aus Aluminium mit einem hölzernen Bugspriet und einer auf einer Trommelwinde angehobenen Schwertplatte. Die Segelfläche liegt unter Fock bei 150 Quadratfuß oder mit der Genua bei 167 Quadratfuß – ausreichend für Regatten oder gemütliches Herumsegeln. Neben den ab Werk gelieferten Ausrüstungen sollten Käufer auf die Persenninge und die Handhabung der Segel für den Transport und den Winterlagerplatz achten sowie auf die Navigationsbeleuchtung, falls das Boot eher für längere Törns im Flussdelta als für Tagestörns genutzt wurde. Das flexible Yawl-Rigg bedeutet, dass ein gebrauchtes Boot einen gemischten Segelsatz zeigen kann – Fock, Genua und Besan in unterschiedlichem Zustand –, was gegenüber einem originellen, aber verschlissenen Satz abgewogen werden sollte. (1)
Was zu inspizieren ist
Die wichtigste Sicherheitsregel bei einer Devon Yawl ist: Sie sinkt nicht, solange die Seitentanks intakt sind. Daher ist die Überprüfung dieser Tanks und aller Rumpfdurchführungen um sie herum der erste Schritt bei jedem Besichtigungstermin. Bei älteren Exemplaren sollte das traditionelle hölzerne Bodenwrack und das flache Bilgenwasser unter Deck auf Fäulnis oder Verformungen untersucht werden, da diese Bauweise von späteren Praktiken abweicht. Das robuste Klinkerbau-Verfahren sorgt dafür, dass die Rumpfintegrität im Allgemeinen über einen langen Zeitraum gewährleistet ist. Ein Boot aus der ursprünglichen Formlinie sollte jedoch im Vergleich zu Booten aus der Formzeit nach 2014 für den Produktionskontext berücksichtigt werden. (1)
Verfügbarkeit und Käufer-Tipp
Aktive Flotten gibt es in Topsham SC, Yealm YC, Newport Pembrokeshire, am Fluss Dart bei Dittisham, im Hafen von Chichester und in Nordamerika, wo die meisten gebrauchten Boote auftauchen werden. Wenn Sie suchen, behalten Sie diese kurze Auswahl im Blick: (2)
- Überprüfen Sie, ob die Seitentanks intakt sind – die Unschwimmbarkeit hängt davon ab.
- Inspezieren Sie bei älteren Rümpfen den hölzernen Boden und die Bilge.
- Prüfen Sie den Zustand der Trommelwinde des Schwertkastens und der Aluminiumspargel.
- Stellen Sie sicher, dass die Segelgarderobe eine Genua, eine Besan und eine Fock abdeckt.
- Ziehen Sie ein Boot mit den Klassenvereinspapieren für die Teilnahme an den Nationalen Meisterschaften vor. (1)
