Start 7 — Informationen, Bewertung, technische Daten

Philippe Harlé·1978 – 1986·~340 hulls·Mallard
Start 7 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
Masttoppslup
LOA
23.62' · 7.2 m
Verdr.
3.307 lbs · 1.500 kg
Erstes Baujahr
1978

Die Start 7 ist eine 23 Fuß 6 Zoll lange Einrumpfyacht, die von Philippe Harlé für die französische Werft Chantier Mallard entworfen wurde und in Serie von 1978 bis 1986 gebaut wurde. In diesen acht Jahren stellte die Werft 340 Exemplare her – eine solide Bilanz für eine kleine Fahrtenyacht für Küstentörns, die sich am kompakten Ende des Spektrums der bewohnbaren Segelboote befindet. Harlé stattete das Boot mit einem MasttoppslupRigg und einem festen Flossenkiel aus. Die leichte Verdrängung liegt bei 1.500 kg bei einer Breite von 2,64 Metern – Proportionen, die sie eindeutig zu den leicht verdrängenden Wochenendbooten zählen lassen und nicht zu schweren Hochseeyachten für Langstreckenfahrten.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
23,62 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
20,67 ft
Breite
8,66 ft
Tiefgang
4,59 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Glasfaser
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Flossenkiel
Ruder
1× Am Spiegel aufgehängt
Ballast
1.213 lbs (Blei)
Verdrängung
3.307 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Masttoppslup
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
330 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
23,78
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
36,68
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
167,17
Komfort-Ratio
13,37
Kenterungsverhältnis
2,33
Rumpfgeschwindigkeit
6,09 kn

Design und Konstruktion

Chantier Mallard baute die Start 7 in Frankreich als GFK-Monocoque mit Festrumpf, einem am Spiegel aufgehängten Ruder und einem Flossenkiel, der fest mit dem Rumpf verbunden ist. Die Verdrängung von 1.500 kg und die Breite von 2,64 Metern ergeben einen breiten kleinen Rumpf für die Länge von 7,20 Metern. Die Produktionszahl von 340 Einheiten zeigt, dass es sich um ein Serienmodell handelte, das eher auf den Markt für Gelegenheitssegler zielte als auf den Markt für Einzelbauten. Das Boot ist ein monokokisches, bewohnbares Boot – ein einwandiger, begehbarer Rumpf –, was im Einklang mit der soliden GFK-Konstruktion der Klasse steht. (1)

Rigg und Handhabung

Das Masttoppslup-Rigg ist die einfachste vernünftige Wahl für ein Boot dieser Größe und bringt die Lasten von Genua und Großsegel an einen für kleine Crews vertrauten Ort. Mit Flossenkiel und am Spiegel aufgehängtem Ruder gehört die Start 7 zur Linie der freistehenden Kleinkiele, die etwas Kursstabilität gegen Manövrierbarkeit in engen Häfen eintauscht. Die Verdrängung von 1.500 kg sorgt dafür, dass der Segelplan sinnvoll bleibt, ohne dass eine große Crew zum Trimmen benötigt wird, und die Breite von 2,64 Metern verleiht dem Rumpf die Anfangsstabilität, die ein schmalerer 23-Fußer nicht bieten würde. Die Kombination aus Rigg und Kiel ist genau das Richtige für eine Fahrtenyacht, die am Wochenende gesegelt wird.

Unterbringung

Die Start 7 ist ein bewohnbares Monocoque, was bestätigt, dass der Entwurf als lebenswerte Fahrtenyacht und nicht als Daysailer mit Kajüte konzipiert wurde. Abgesehen von dieser Klassifizierung gibt es keine weiteren Details zum Innenraum, sodass das Interieur anhand eines bestimmten Rumpfes und nicht aus dem Klassenüberblick beurteilt werden muss. Was die Maße jedoch zeigen, ist, dass eine Rumpflänge von 7,20 Metern bei einer Breite von 2,64 Metern eine kompakte, aber nutzbare Fläche für zwei Personen beim Küstensegeln bietet, und die Verdrängung von 1.500 kg deutet auf einen schlicht ausgestatteten Innenraum statt auf ein schweres Boot für das Wohnen an Bord hin.

Das Fazit

Die Start 7 ist ein kleines, klar gezeichnetes Harlé-Design, das in größeren Stückzahlen von einer bekannten französischen Werft gebaut wurde. Ihr einfaches Rigg und der feste Kiel machen sie zu einem zugänglichen Einstieg in das Fahrtensegeln im Küstenbereich. Die achtjährige Produktionszeit und die Gesamtzahl von 340 Booten bieten Käufern eine gute Auswahl, und die geringe Verdrängung hält das Handling für ein Paar problemlos im Griff. Da über Details des Innenraums nur wenig bekannt ist, sollte jede Kaufentscheidung auf dem jeweiligen Einzelboot basieren und nicht auf pauschalen Aussagen für die gesamte Klasse gestützt werden.

Vorteile

  • Entworfen von Philippe Harlé und gebaut von Chantier Mallard in Frankreich
  • 340 Einheiten in der Produktionszeit von 1978 bis 1986 gebaut
  • Einfaches Masttoppslup-Rigg mit festem Flossenkiel
  • Geringe Verdrängung von 1.500 kg für einfaches Handling

Nachteile

  • Eingeschränkte dokumentierte Details zu den Kabinen und der Innenraumaufteilung
  • Der kleine 7,20-Meter-Rumpf schränkt die Wohnkomfort-Eigenschaften ein

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