Design und Konstruktion
Chantier Mallard baute die Start 7 in Frankreich als GFK-Monocoque mit Festrumpf, einem am Spiegel aufgehängten Ruder und einem Flossenkiel, der fest mit dem Rumpf verbunden ist. Die Verdrängung von 1.500 kg und die Breite von 2,64 Metern ergeben einen breiten kleinen Rumpf für die Länge von 7,20 Metern. Die Produktionszahl von 340 Einheiten zeigt, dass es sich um ein Serienmodell handelte, das eher auf den Markt für Gelegenheitssegler zielte als auf den Markt für Einzelbauten. Das Boot ist ein monokokisches, bewohnbares Boot – ein einwandiger, begehbarer Rumpf –, was im Einklang mit der soliden GFK-Konstruktion der Klasse steht. (1)
Rigg und Handhabung
Das Masttoppslup-Rigg ist die einfachste vernünftige Wahl für ein Boot dieser Größe und bringt die Lasten von Genua und Großsegel an einen für kleine Crews vertrauten Ort. Mit Flossenkiel und am Spiegel aufgehängtem Ruder gehört die Start 7 zur Linie der freistehenden Kleinkiele, die etwas Kursstabilität gegen Manövrierbarkeit in engen Häfen eintauscht. Die Verdrängung von 1.500 kg sorgt dafür, dass der Segelplan sinnvoll bleibt, ohne dass eine große Crew zum Trimmen benötigt wird, und die Breite von 2,64 Metern verleiht dem Rumpf die Anfangsstabilität, die ein schmalerer 23-Fußer nicht bieten würde. Die Kombination aus Rigg und Kiel ist genau das Richtige für eine Fahrtenyacht, die am Wochenende gesegelt wird.
Unterbringung
Die Start 7 ist ein bewohnbares Monocoque, was bestätigt, dass der Entwurf als lebenswerte Fahrtenyacht und nicht als Daysailer mit Kajüte konzipiert wurde. Abgesehen von dieser Klassifizierung gibt es keine weiteren Details zum Innenraum, sodass das Interieur anhand eines bestimmten Rumpfes und nicht aus dem Klassenüberblick beurteilt werden muss. Was die Maße jedoch zeigen, ist, dass eine Rumpflänge von 7,20 Metern bei einer Breite von 2,64 Metern eine kompakte, aber nutzbare Fläche für zwei Personen beim Küstensegeln bietet, und die Verdrängung von 1.500 kg deutet auf einen schlicht ausgestatteten Innenraum statt auf ein schweres Boot für das Wohnen an Bord hin.
Das Fazit
Die Start 7 ist ein kleines, klar gezeichnetes Harlé-Design, das in größeren Stückzahlen von einer bekannten französischen Werft gebaut wurde. Ihr einfaches Rigg und der feste Kiel machen sie zu einem zugänglichen Einstieg in das Fahrtensegeln im Küstenbereich. Die achtjährige Produktionszeit und die Gesamtzahl von 340 Booten bieten Käufern eine gute Auswahl, und die geringe Verdrängung hält das Handling für ein Paar problemlos im Griff. Da über Details des Innenraums nur wenig bekannt ist, sollte jede Kaufentscheidung auf dem jeweiligen Einzelboot basieren und nicht auf pauschalen Aussagen für die gesamte Klasse gestützt werden.
Vorteile
- Entworfen von Philippe Harlé und gebaut von Chantier Mallard in Frankreich
- 340 Einheiten in der Produktionszeit von 1978 bis 1986 gebaut
- Einfaches Masttoppslup-Rigg mit festem Flossenkiel
- Geringe Verdrängung von 1.500 kg für einfaches Handling
Nachteile
- Eingeschränkte dokumentierte Details zu den Kabinen und der Innenraumaufteilung
- Der kleine 7,20-Meter-Rumpf schränkt die Wohnkomfort-Eigenschaften ein









