Rodgers 26 Kaufberatung
Die Rodgers 26 ist eine Masttoppslup-Fahrtenyacht, die von O. H. Rodgers entworfen und ab 1979 in Serie gebaut wurde. Für einen Käufer auf dem Gebrauchtbootmarkt präsentiert sie sich als solide GFK-26-Fuß-Yacht mit Flossenkiel, einer breiten Rumpfbreite von 9,58 Fuß und einem moderaten Segelplan, der die Unterhaltskosten überschaubar hält. Der Fokus für jeden Käufer muss auf dem physischen Rumpf und den wenigen Eigenschaften liegen, die das Bootshistorie bestätigt.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Ein Käufer sollte mit der üblichen Aufteilung einer geschlossenen Kabine rechnen, die für ein 26-Fuß-Boot mit einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 272 typisch ist. Die Wasserlinie von 21 Fuß und der lastabhängige Tiefgang von 4,49 bis 4,79 Fuß sorgen dafür, dass das Volumen eher auf Wohnkomfort als auf Regatta-Trimm ausgerichtet ist. Der genaue Plan der Kojen und der Pantry sollte jedoch bei der Besichtigung überprüft werden. Die Breite von 9,58 Fuß ermöglicht eine vollwertige Fahrtenkabine mit Kojen und Pantry anstelle einer minimalistischen Wochenend-Cuddy – was zum Charakter eines schweren Fahrtenyachts dieses Entwurfs passt.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Zur Takelage, auf die sich ein Käufer verlassen kann, gehören die geschätzten Längen und Durchmesser aus der ursprünglichen Besprechung: 23,4 Meter lange Fallen mit 8 mm Durchmesser, 7,9 Meter lange Arbeitsschoten mit 10 mm Durchmesser und eine 19,8 Meter lange Großschot mit 10 mm Durchmesser. Jedes Rollfocksystem, jede Winsch-Upgrade oder jeder Hilfsmotor sollten als vom Eigner nachgerüstet und nicht als Standard angesehen werden und allein nach ihrem Zustand bewertet werden. Das Masttoppslup-Rigg mit einer Referenz-Segelfläche von 337,4 Quadratfuß ist moderat, sodass die meisten gebrauchten Boote für das Fahrtensegeln bei leichtem Wind eher eine 135-prozentige Genua als einen überdimensionierten Segelsatz führen.
Was zu inspizieren ist
Der lastabhängige Tiefgang von 4,49 bis 4,79 Fuß sollte anhand des tatsächlichen Ankers im Rumpf überprüft werden. Messen Sie den statischen Tiefgang in seinem aktuellen Zustand und vergleichen Sie ihn mit dem angegebenen Bereich; ein Wert weit außerhalb dieses Bereichs deutet auf ungewöhnliche Ballastverluste oder Modifikationen hin. Überprüfen Sie ansonsten den massiven GFK-Rumpf und das Deck auf typische altersbedingte Haarrisse oder osmotische Reparaturstellen, die jedes Boot ab 1979 zeigen kann. Prüfen Sie die Kielwurzel des Flossenkiels auf Schäden durch frühere Grundberührungen und das Spatenruder auf Spiel im Ruderschaft. (1)
Verfügbarkeit und Käufer-Tipp
- Überprüfen Sie den tatsächlichen Tiefgang im Verhältnis zum maximalen Zuladungsbereich von 4,49–4,79 Fuß.
- Inspezieren Sie Rumpf und Deck aus massivem GFK auf Reparaturgeschichte.
- Prüfen Sie die Größen der Fallen und Schoten vor dem erneuten Aufriggen.
- Überprüfen Sie Wurzel und Spatenruder des Flossenkiels auf Beschädigungen.