Design und Konstruktion
Rumpf und Deck bestehen aus massivem GFK, und das Boot ist im gesamten Bereich mit Teakholzleisten verziert. Schaumstoffauftrieb sorgt für eine positive Auftriebskraft – ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei einem kleinen, offenen Boot. Der Rumpf verfügt über einen vertikalen Vorsteven und einen vertikalen Spiegel, und das Schwert ist aufholbar und in einem geschlossenen Schwertkasten montiert. Bei aufgeholtem Schwert reduziert sich der Tiefgang auf 0,92 Fuß, was das Anlanden am Strand oder das Trailern ohne Probleme ermöglicht; abgesenkt erreicht er 3 Fuß. Ein im Masttopp (Tabernakel) montierter Mast macht das Aufriggen an Land zu einer unkomplizierten Aufgabe. Die GFK-Konstruktion bietet hohe Langlebigkeit, und das Boot ist bekannt für seine Einfachheit. (1)
Rigg und Handhabung
Das 7/8-Slup-Rigg verwendet schwarze, eloxierte Aluminiumspieren und ist für ausgewogene Leistung auf Seen, Buchten oder ruhigen Küstengewässern ausgelegt. Die Segelfläche beträgt insgesamt etwa 121 Quadratfuß, aufgeteilt auf ein rund 78 Quadratfuß großes Großsegel und eine 51 Quadratfuß große Fock. Ein Fockfenster und verstellbare Fockschienen sind vorhanden. Das offene Cockpit und das niedrige Freibord machen das Boot gutmütig, aber bei Böen kippelig; normalerweise wird es mit einer Zweimannbesatzung gesegelt. Sein Portsmouth Yardstick-Durchschnittswert von 108,9 ordnet es zu den schnelleren kleinen Jollen ein, und zeitgenössische Bewertungen verzeichnen reelle Geschwindigkeiten bei 5–15 Knoten Wind. Die später eingeführte Variante Rascal II nach 1965 brachte kleinere Rumpfverbesserungen für mehr Stabilität mit sich. (2)
Unterbringung
Es gibt kaum eine Kabine im eigentlichen Sinne; die Rascal 14 ist ein Daysailer mit offener Plicht. Sie bietet jedoch zwei Staufächer, eines vorne und eines achtern, zur Ablage von Ausrüstung. Der Schwerpunkt liegt durchgehend auf unkomplizierten Törns für zwei Segler und nicht auf einer geschützten Unterkunft.
Refits und Eignerschaft
Der Schwerpunkt der Eignerschaft liegt auf dem Trailern, dem Aufriggen am Slip über den Mastbeschlag (Tabernakel) und gelegentlichen Überarbeiten der Teakholz-Akzente. Der geschlossene Schwertkasten und das einziehbare Schwert halten das Unterwasserschiff kompakt für den Transport und das flache Ablegen. Die Produktion war bereits zum Zeitpunkt des Konkurses von Ray Greene & Company im Jahr 1975 eingestellt worden.
Das Fazit
Die Rascal 14 ist als leichter, trailerbarer Schwert-Daysailer für Einsteiger und Familien ein voller Erfolg. Ihre GFK-Haltbarkeit, das positive Auftriebsschaumkern und das einfache Rigg machen sie zu einem zugänglichen Boot, während die kipplige Natur des Rumpfes mit niedrigem Freibord bei Böen Respekt erfordert. Für eine kleine Jolle ist sie in ihren Einsatzgebieten wirklich schnell und einfach zu handhaben.
Vorteile
- Gutes Auftriebspotenzial durch Schaumstoff und robuste GFK-Bauweise
- Mastbeschlag und aufholbares Schwert vereinfachen das Trailern und Anlanden
- Schnell bei 5–15 Knoten Wind mit gutmütigem Verhalten für Einsteiger
- Einfaches, einsteigerfreundliches Layout mit zwei Stauraumskisten
Nachteile
- Die offene Plicht und das niedrige Freibord machen das Boot bei Böen kippelig
- Keine Kabinenaufteilung außer einigen Stauraumfächern





