Landing School 30 Kaufberatung
Die Landing School 30 ist ein 30-Fuß-Daysailer und Club-Regattaboot, das von Steve Dalzell an der The Landing School in Maine entworfen und von Studenten aus Holz-Komposit als kaltschaumverformter Rumpf gebaut wurde. Da jedes Jahr nur zwei oder drei Exemplare fertiggestellt werden, ist sie auf dem Gebrauchtbootmarkt eine seltene Rarität. Sie lässt sich am besten als sportliches Boot für Segelschüler verstehen und weniger als reine Fahrtenyacht. Ein Käufer auf dem Gebrauchtmarkt kauft im Grunde eine kleine Serie von Booten aus Ausbildungsbauten, bei denen jedes ein Produkt eines fünfköpfigen oder sechsköpfigen Schülerteams ist.
Layouts auf dem Gebrauchtmarkt
Jede LS30 teilt denselben grundlegenden Plan: ein spartanisches Innenraumkonzept mit zwei langen Sofakojen, die für recht große Segler dimensioniert sind, einem Fach für eine optionale Nasszelle und ohne fließendes Wasser. Der Stauraum unter Deck ist begrenzt, weshalb das Boot entweder als reine Regattayacht oder als Wochenendboot genutzt werden kann. An Deck ist die Plicht groß genug für vier oder fünf Erwachsene, mit tiefen Rückenlehnen, die bis zum Steuermann nach achtern verlaufen, und Fußstützen auf der Mittellinie, um die Crew bei Krängung am Wind zu halten. Zwei großzügige Backskisten im Cockpit bilden den Hauptstauraum im Freien. Der offene Spiegel und der steile Bug kennzeichnen sie als regatta-taugliches Layout und weniger als Boot für Wochenendtörns.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Die Zeichnungen zeigen einen Nanni 10-Hilfsmotor mit 6,5 Gallonen Kraftstoffkapazität, der für Hafenmanöver und kurze Törns ausreicht. Das Rigg ist das Highlight: Ein Seldén-Kohlefasermast trägt ein Square-Top-Großsegel mit fettem Kopf und eine Rollfock unter Deck, ergänzt durch einen asymmetrischen Spinnaker auf einem festen Kurz-Sprit. Alle laufenden Leinen laufen zu Fallstoppern und Winschen auf dem Kajütdach, und die Fockschienen teilen sich die Fallwinschen am Niedergang. Für einen Käufer sind die entscheidenden Fragen, ob das Carbon-Rigg und die Decksbeschläge intakt sind und ob die Spinnaker-Ausrüstung noch zum Boot gehört; Komfort-Annehmlichkeiten sind bei einem Entwurf, der so auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, zweitrangig.
Was zu inspizieren ist
Zwei dokumentierte ergonomische Probleme verdienen Aufmerksamkeit. Die strukturelle Box um den Kiel befindet sich direkt unter dem Niedergang und behindert die Bewegung im Unterdeck. Zudem stellten Tester eine unpassend platzierte Pinnenverlängerung am Steuerrad fest. Keines dieser Punkte deutet auf einen strukturellen Mangel hin, beeinträchtigt jedoch den täglichen Gebrauch und sollte anhand Ihrer eigenen Körpergröße und Ihres Segelstils bewertet werden. Stellen Sie sicher, dass der laminierte Rumpf und die Decks mit Schaumkern trocken gehalten wurden, da bei Booten aus Schülerbauten die nachfolgende Pflege variiert. (1)
Verfügbarkeit und Fazit für Käufer
Rechnen Sie bei der Suche nach einer gebrauchten Landing School 30 eher mit einem weitreichenden als mit einem lokalen Suchgebiet. Für einen Käufer lautet die kurze Checkliste: Überprüfen Sie, ob Carbon-Rigg und Spinnakerausrüstung vorhanden sind, inspizieren Sie die Kielschächte am Niedergang und die Pinnenverlängerung auf persönliche Passform, stellen Sie sicher, dass der Nanni-Hilfsmotor einwandfrei läuft, und akzeptieren Sie den spartanischen Innenraum ohne fließendes Wasser als Preis für ein wirklich schnelles PHRF-Sportboot.
Preis- & Volumentrends
Medianer Angebotspreis und monatliches Inseratsvolumen für die Landing School 30. Die Linie zeigt den medianen Angebotspreis pro Monat; Balken zeigen rohe monatliche Inseratszahlen.
