Columbia 7.6 Kaufberatung
Die Columbia 7.6 ist eine 25-Fuß-Großyacht von Alan Payne mit breitem Rumpf, die zwischen Mitte der 1970er und Mitte der 1980er Jahre über mehrere Produktionslinien gebaut wurde. Ein Käufer wählt also nicht ein einziges Modell mit einer klaren Werft-Historie, sondern ein Design mit unterschiedlichen Werft-Hintergründen. Zu wissen, welche Werft ein bestimmtes Exemplar gebaut hat, ist weniger wichtig als die Bestätigung, dass es sich um eine intakte Payne 7.6 mit Flossenkiel, geringem Tiefgang und einem gut überhöhten Masttopp-Rigg handelt.
Layouts auf dem Gebrauchtbootmarkt
Die 7.6 wurde als vier Kabinen für bis zu acht Personen große Fahrtenyacht mit einer Breite von 2,80 m und 16 Gallonen Wasser vermarktet – konzipiert für die praktischen Bedürfnisse von Fahrtenseglern mit Familie und nicht für den Bareboat-Charter-Volume. Der Standardantrieb war ein Außenborder auf einem dafür modifizierten Heck, während eine Yanmar 8 PS Diesel-Innenborder die Werksoption darstellte, die im Skeg-Rumpf positioniert war, um nicht in der Kabine Platz zu beanspruchen. Ein Käufer sollte prüfen, welche Motorisierung das jeweilige Boot trägt, da der tragbare Kraftstofftank der Außenborder-Version und die Dieselinstallation unterschiedliche Wartungsaufwände mit sich bringen.
Ausrüstung und häufige Upgrades
Angesichts der Aufteilung zwischen Standard-Außenborder und optionaler Dieselmaschine sind die wichtigsten Punkte für Käufer die Antriebsart und die Energieversorgung: der tragbare Kraftstofftank und Außenborder im Vergleich zu einem Yanmar-Diesel mit 8 PS und eigenen Kraftstoff- und Kühlkreisläufen. Die Takelage ist ein knappes Zweites – das Boot ist für seine Größe deutlich übertakelt, sodass ein gebrauchtes Exemplar von geprüften Fallen und Schoten profitiert, die auf den Werftangaben zugeschnitten sind, etwa 74 Fuß lange Fallen und 25 Fuß lange Genuaschoten. Auch die Segelgarderobe ist ein aktuelles Thema: Das 319 Quadratfuß große Masttopptakelung mit einer 135-prozentigen Genua-Option bedeutet, dass eine gut geschnittene Genua und ein reffbares Großsegel wichtiger sind als optisch ansprechendes Segeltuch.
Was zu inspizieren ist
Die einzige vom Konstrukteur angegebene Modifikation, die einen Blick wert ist, ist die Heckkonstruktion für den Außenborder-Anker; bei mit Diesel ausgestatteten Booten sollte man bestätigen, dass der Motorraum im Skeg-Rumpf weiterhin zugänglich und trocken bleibt. Darüber hinaus sollten Flossenkiel und das am Spiegel aufgehängte Ruder auf Schäden oder Reparaturen untersucht werden, und man sollte prüfen, ob die Tiefgangsmessung von 3 Fuß 6 Zoll des breiten Rumpfes auf ein intaktes, unbelastetes Unterwasserschiff hinweist. (1)
Verfügbarkeit und Fazit für Käufer
Die 7.6 erschien während ihrer Bauzeit bei verschiedenen Werften, sodass die regionale Verfügbarkeit davon abhängt, wo diese Boote verkauft und gepflegt wurden, anstatt von einem einzigen, konzentrierten Markt. Für einen Käufer lautet die kurze Checkliste: Bestätigen Sie die breite Form von Alan Payne und die LOA von 25 Fuß 1 Zoll; überprüfen Sie den Außenborder oder den Yanmar-Diesel sowie das entsprechende Kraftstoffsystem; inspizieren Sie die Modifikation des Heck-Außenborders und den optionalen Innenborder-Raum; vergleichen Sie die Abmessungen von Flossenkiel, Ruder und Takelage mit den Spezifikationen der stark übertuigten Slup; und bewerten Sie die vier Kojen und die Wasserkapazität von 16 Gallonen im Hinblick auf die geplante Küstenfahrt.
