Mirage 338/34 Segelboote zum Verkauf & Marktüberblick

Bruce Kelley·1984·Mirage Mfg.
Mirage 338/34 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
7/8-Slup
LOA
33.67' · 10.26 m
Verdr.
4.480 lbs · 2.032 kg
Erstes Baujahr
1984

Die Mirage 338, später als Mirage 34 gelistet, ist eine 33 Fuß 8 Zoll lange, von dem amerikanischen Konstrukteur Bruce Kelley Mitte der 1980er Jahre entworfene und von Mirage Mfg. gebaute 7MeterSlup (fractionalsloop) für Regatten und Fahrten. Sie gehört mit einer angegebenen Verdrängung von 4.480 Pfund und einem Bleiballast von 2.400 Pfund zum LeichtdeplacementSpektrum der mittelgroßen Fahrtenyachten. Dieses BallastVerdrängungsVerhältnis von 54 Prozent, kombiniert mit ihrer Breite von 3,25 Metern und einer Wasserlinienlänge von 8,74 Metern, ordnet sie fest in die Kategorie der sogenannten „ultralight Rennboote“ ein.

Marktüberblick

Median-Angebot · 12 Mon.
Angebot, nicht Verkauf
Aktuelle Inserate · 90 d
Zum Verkauf gelistet
3-Monats-Preistrend
Zu wenig Daten
Länder mit Inseraten
Globaler Markt

Aktuelle Inserate

1 zum Verkauf · 10 neueste ausgewertet

Mirage 338/34 Kaufberatung

Der Kauf einer gebrauchten Mirage 338 – auch als Mirage 34 vermarktet – bedeutet, sich einen Mitte der 1980er Jahre von Bruce Kelley entworfenen Rumpf anzusehen, der von Mirage Mfg. als leichte, fraktionierte Slup gebaut wurde. Es handelt sich dabei nicht um schwere Fahrtenyachten; mit 2.037 kg (4.480 Pfund) Gewicht, einem Ballast-Verdrängungs-Verhältnis von 54 Prozent und einem Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L) von 83 wurden sie zu den ultraleichten Regattayachten gezählt. Dies prägt sowohl das Segelverhalten als auch die Grenzen, die ein Eigner beim Zuladen des Bootes einhalten muss.

Ausrüstung und häufige Upgrades

Die einzige bedeutsame Ausrüstungsangabe im Register ist, dass das Boot mit einem Yanmar-Innenborder ausgestattet sein kann. In den Quellen werden kein Generator, kein Wassermacher, keine Persenninge oder Navigations-Upgrades beschrieben. Jegliche solche Ausrüstung auf einem bestimmten Boot wurde vom Eigner nachgerüstet und sollte eher nach ihrem eigenen Zustand als nach dem Standard des Modells beurteilt werden. (1)

Was zu inspizieren ist

Die Quellenlage weist für dieses Modell keine strukturellen oder systemischen Mängel auf, sodass sich die Inspektion auf die inhärenten Grenzen des Baus konzentriert. Prüfen Sie den Tiefgang unter Last: Das Boot hat je nach Beladung einen Tiefgang von etwa 1,80 m bis 2,50 m, und bei einem Verdrängungsverhältnis von rund 1.071 Pfund pro Zoll sorgt jede zusätzliche Tankkapazität oder Ausrüstung dafür, dass sie tiefer liegt und der Zugang zum Hafen erschwert wird. Wiegen Sie das Boot ab und berücksichtigen Sie das Kenterungsverhältnis von 2,59 – ein Wert, der Hochseeregatten ausschließt und auf einen leichten, steifen, aber unerbittlichen Rumpf hinweist. Überprüfen Sie bei Vorhandensein die Installation des Yanmar, da keine Werte für Motorleistung oder Tanks veröffentlicht wurden und der Motor optional und nicht serienmäßig ist. (1)

Fazit für Käufer

Für ein Besichtigungstermin sollten Sie eine kurze Liste im Kopf haben:

  • Messen Sie den tatsächlichen Tiefgang unter Last am Liegeplatz; stellen Sie sicher, dass er Ihre Marina passiert.
  • Abwägen Sie das zusätzliche Gewicht gegen die Grenze von 1.071 Pfund pro Zoll.
  • Klären Sie ab, ob ein Yanmar-Diesel installiert ist und in welchem Zustand sich dieser befindet.
  • Prüfen Sie den Rumpf auf die Integrität des massiven GFK-Laminats; kein Kern darf versagen.
  • Akzeptieren Sie die niedrige Komfort-Ratio als Charakteristikum des Seeverhaltens, nicht als Mangel.