Design und Abstammung
Die Scow leitet sich direkt von der Lymington Scow aus dem Jahr 1914 ab und nicht von einem reinen Entwurf. Der West Wight Sailing Club wurde in Yarmouth im alten Zollhaus und den angrenzenden Cottages gegründet. In den 1920er und 1930er Jahren traten bis zu 50 Scows bei der jährlichen Yarmouth Regatta an. Im Jahr 1945 fusionierte der Club mit dem Royal Solent Yacht Club, und 1948 gründeten die Eigner die West Wight Scow Class Association, um die Klasse zu vertreten.
Konstruktion und Spezifikationen
Die Scow ist ein Holz-Einrumpfboot mit einer Länge über alles von 11 ft 4 in und einer Breite von 4 ft 9 in, etwa 90 Quadratfuß Segelfläche auf einem ausgewogenen Luggertakelung, ohne Trapez und ohne Spinnaker. Der Tiefgang mit Schwert variiert zwischen 0,5 ft und 1 ft 4 in. Bei einer Verdrängung von rund 400 lb eignet sie sich für einen Einhandsegler. Das Entwurfsjahr wird in den Klassenregistern zusammen mit der Herkunftsnarrative von 1923 als 1924 von Theo Smith angegeben; die Quellen gehen bezüglich des genauen Datums auseinander.
Rigg und Handhabung
Als Einhand-Jolle mit ausgewogenem Luggertakelung und Schwert ist die Scow ein einfaches Boot für Tagestouren. Kein Spinnaker oder Trapez blockiert die Plicht; die große Breite und der geringe Tiefgang erleichtern das Zuwasserlassen und Ablegen. Der Segelplan von 6,04 m² bietet reichlich Vortrieb ohne sportliche Anstrengungen der Crew.
Refits und Eignerschaft
Die Eignerschaft ist an die Klassenvereinigung von 1948 gebunden. Die ursprünglichen Werften Smith and Hayward waren lokale Auftragswerften, keine fortbestehende Marke. Das 400 Pfund schwere Jollboot bleibt trailerbar und günstig im Unterhalt.
Das Fazit
Eine aus Lymington stammende Scow mit Einfluss von Fox, gebaut von Handwerkern aus Yarmouth und gesegelt in Flotten von 50 Booten – die Scow ist ein reines Einhand-Tagboot, das durch seine Klassenvereinigung erhalten wurde; jedes überlebende Holzboot erfordert eine genaue Inspektion.
Vorteile
- Abstammung von der 1914 in Lymington entstandenen Scow mit Einfluss von Uffa Fox
- Breiter, flacher Schwertkörper für einfaches Zuwasserlassen
- Kontinuität der Klassenvereinigung seit 1948
Nachteile
- Holz-Bauweise aus den 1920er Jahren ohne Werftunterstützung
- Kein Spinnaker oder Trapez einschränkt die Möglichkeiten
- Die Bewertung des Zustands liegt beim Käufer



