West Wight Scow — Informationen, Bewertung, technische Daten

West Wight Sailing Club (UK)·1924
Ungefähre Zeichnung

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Rumpfart
Einrumpf · schwert
Rigg
Gunter
LOA
11.25' · 3.43 m
Verdr.
400 lbs · 181 kg
Erstes Baujahr
1924

Die West Wight Scow ist eine kleine britische Jolle, die 1923 von Herbert Reynolds und Dr. Drummond in Yarmouth auf der Isle of Wight konzipiert wurde. Sie waren begeisterte Anhänger der Lymington Scow und entwarfen diese Modifikation ihres Vorgängers aus dem Jahr 1914, der unter Einfluss des berühmten Segelmachers Uffa Fox weiter verfeinert wurde. Theo Smith und Bernard Hayward bauten die ersten beiden Jollen, und die Klasse gewann schnell viele Unterstützer.

Messwerte

Abmessungen 01

Länge über alles
11,25 ft
Länge an Deck
Länge in der Wasserlinie
10 ft
Breite
4,72 ft
Tiefgang
1,4 ft
Maximale Stehhöhe
Durchfahrtshöhe

Bauweise & Rumpf 02

Bauweise
Holz
Rumpfart
Einrumpf
Kielart
Schwert
Ruder
1× —
Ballast
(Blei)
Verdrängung
400 lbs
Wasserkapazität
Kraftstoffkapazität

Rigg & Segel 03

Rigg-Art
Gunter
Vorliek Großsegel
Unterliek Großsegel
Vorsegeldreieck Höhe
Vorsegeldreieck Basis
Vorstaglänge (geschätzt)
Segelfläche
90 sqft

Berechnungen 04

Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis
26,52
Ballast-Verdrängungs-Verhältnis
Verdrängungs-Längen-Verhältnis (D/L)
178,57
Komfort-Ratio
7,53
Kenterungsverhältnis
2,56
Rumpfgeschwindigkeit
4,24 kn

Design und Abstammung

Die Scow leitet sich direkt von der Lymington Scow aus dem Jahr 1914 ab und nicht von einem reinen Entwurf. Der West Wight Sailing Club wurde in Yarmouth im alten Zollhaus und den angrenzenden Cottages gegründet. In den 1920er und 1930er Jahren traten bis zu 50 Scows bei der jährlichen Yarmouth Regatta an. Im Jahr 1945 fusionierte der Club mit dem Royal Solent Yacht Club, und 1948 gründeten die Eigner die West Wight Scow Class Association, um die Klasse zu vertreten.

Konstruktion und Spezifikationen

Die Scow ist ein Holz-Einrumpfboot mit einer Länge über alles von 11 ft 4 in und einer Breite von 4 ft 9 in, etwa 90 Quadratfuß Segelfläche auf einem ausgewogenen Luggertakelung, ohne Trapez und ohne Spinnaker. Der Tiefgang mit Schwert variiert zwischen 0,5 ft und 1 ft 4 in. Bei einer Verdrängung von rund 400 lb eignet sie sich für einen Einhandsegler. Das Entwurfsjahr wird in den Klassenregistern zusammen mit der Herkunftsnarrative von 1923 als 1924 von Theo Smith angegeben; die Quellen gehen bezüglich des genauen Datums auseinander.

Rigg und Handhabung

Als Einhand-Jolle mit ausgewogenem Luggertakelung und Schwert ist die Scow ein einfaches Boot für Tagestouren. Kein Spinnaker oder Trapez blockiert die Plicht; die große Breite und der geringe Tiefgang erleichtern das Zuwasserlassen und Ablegen. Der Segelplan von 6,04 m² bietet reichlich Vortrieb ohne sportliche Anstrengungen der Crew.

Refits und Eignerschaft

Die Eignerschaft ist an die Klassenvereinigung von 1948 gebunden. Die ursprünglichen Werften Smith and Hayward waren lokale Auftragswerften, keine fortbestehende Marke. Das 400 Pfund schwere Jollboot bleibt trailerbar und günstig im Unterhalt.

Das Fazit

Eine aus Lymington stammende Scow mit Einfluss von Fox, gebaut von Handwerkern aus Yarmouth und gesegelt in Flotten von 50 Booten – die Scow ist ein reines Einhand-Tagboot, das durch seine Klassenvereinigung erhalten wurde; jedes überlebende Holzboot erfordert eine genaue Inspektion.

Vorteile

  • Abstammung von der 1914 in Lymington entstandenen Scow mit Einfluss von Uffa Fox
  • Breiter, flacher Schwertkörper für einfaches Zuwasserlassen
  • Kontinuität der Klassenvereinigung seit 1948

Nachteile

  • Holz-Bauweise aus den 1920er Jahren ohne Werftunterstützung
  • Kein Spinnaker oder Trapez einschränkt die Möglichkeiten
  • Die Bewertung des Zustands liegt beim Käufer

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