Klipper 17 Segelboote zum Verkauf & Marktüberblick

1981 – 1991·Starboard Yacht Co.
Klipper 17 drawingWerftzeichnung
Rumpfart
Einrumpf · flossenkiel
Rigg
7/8-Slup
LOA
16.83' · 5.13 m
Verdr.
1.250 lbs · 567 kg
Erstes Baujahr
1981

Die Klipper 17 ist ein kleiner GFKEinrumpfer, den Starboard Yacht Co. von 1981 bis 1991 in den Vereinigten Staaten baute – eine Produktionszeit, die etwa ein Jahrzehnt zwischen der Markteinführung und dem Erscheinen des Nachfolgers lag. Konzipiert als FreizeitKielboot, weist sie eine Länge über alles (LOA) von 16,83 Fuß bei einer Breite von 8 Fuß auf. Mit einer Verdrängung von 1.250 Pfund und 425 Pfund Eisenballast ergibt sich ein BallastVerdrängungsVerhältnis (B/D) von 34 Prozent. Der Entwurf diente später als Basis für die Seaward Fox im Jahr 1993, blieb jedoch während ihrer eigenen Produktionszeit ein eigenständiges Angebot für Segler, die eine leichte, trailerbare Fahrtenyacht für Küstentörns suchten.

Marktüberblick

Median-Angebot · 12 Mon.
Angebot, nicht Verkauf
Aktuelle Inserate · 90 d
Zum Verkauf gelistet
3-Monats-Preistrend
Zu wenig Daten
Länder mit Inseraten
Globaler Markt

Aktuelle Inserate

1 zum Verkauf · 10 neueste ausgewertet

Klipper 17 Kaufberatung

Die Klipper 17 ist eine kleine Fahrtenyacht aus GFK, die von Starboard Yacht Co. in den USA von 1981 bis 1991 produziert wurde. Danach ging die Formenserie an die Seaward Fox über. Auf dem Gebrauchtbootmarkt präsentiert sie sich als 16,83 Fuß langer Einrumpfer mit flachem Flossenkiel oder der Option auf Kielschwert, einem am Spiegel gesteuerten Ruder und einem 7/8-Slup-Rigg, das alternativ auch als Catrigg bestellt werden konnte. Für Käufer ist der Reiz ein leichter Rumpf mit 1.250 Pfund Gewicht, der sich leicht trailern lässt und unter Deck vier Kojen bietet.

Layouts auf dem Gebrauchtmarkt

Die Boote der Klipper 17 unterscheiden sich hauptsächlich durch die Kielkonfiguration: den festen Flachkiel oder die Version mit Kielschwert, wobei letztere in sehr flachen Gewässern eine etwas größere Vielseitigkeit bietet. Unter Deck sollte jedes Exemplar eine Doppel-V-Koje im Vorschiff, zwei Sofakojen im Salon, eine an beiden Seiten geteilte Pantry direkt achterlich des Bugs mit einer Spüle an Backbord und eine Nasszelle zentral unter der V-Koje aufweisen. Aufgrund des kompakten Entwurfs ist der Zustand der Holzverzierungen und Polster wichtiger als Abweichungen im Layout, da die Aufteilung standardisiert war.

Ausrüstung und häufige Upgrades

Da keine detaillierte Ausrüstungsliste vorliegt, sollten Käufer mit nur der für die damalige Zeit typischen Basisausstattung rechnen und jegliche Elektronik oder Persenninge als nachträglich vom Eigner installiert betrachten. Die wichtigsten Upgrades, die zu überprüfen sind, sind ein moderner Trailer, der zur Verdrängung von 1.250 Pfund geeignet ist, eine Rollfock für das 7/8-Slup-Rigg und eine kleine Außenborderhalterung, falls der Eigner ohne Hilfsmotor gesegelt ist. Solarladegeräte und ein UKW-Funkgerät sind nützlich, aber nicht im Originalzustand enthalten; betrachten Sie diese eher als Bonus als als Standardausstattung.

Was zu inspizieren ist

Die frühen Produktionsjahre waren mit einem Ruderblatt mit zu geringer Fläche für schnelle Manövrierbarkeit ausgestattet. Überprüfen Sie daher bei jedem Rumpf aus der Bauzeit von 1981 die Pinne und das am Spiegel aufgehängte Ruder auf Anzeichen einer späteren Vergrößerung oder eines Ersatzes des unterdimensionierten frühen Ruders. Tester wiesen zudem darauf hin, dass der geringe Tiefgang – ob als Flossenkiel oder Schwert – eine unzureichende Leistung am Wind bringt. Dies ist kein Mangel, sondern eine Konstruktionsgrenze, die Sie anhand Ihrer Revierbedingungen abklären sollten. Prüfen Sie die Holzverzierungen auf Fäulnis im Übergang zum GFK, da das Boot mit Holzakzenten über einem massiven GFK-Rumpf gebaut wurde. (1)

Verfügbarkeit und Fazit für Käufer

Typische Märkte für die Klipper 17 sind in den verfügbaren Daten nicht regional spezifiziert, sodass Sie eher über allgemeine Kanäle für Gebrauchtboote als über eine einzelne Küste suchen sollten. Für den Käufer lautet die kurze Checkliste: Bestätigen Sie, dass der Kieltyp zu Ihrem Revier passt, prüfen Sie die Größe des frühen Ruders, überprüfen Sie den Zustand des Trailers und akzeptieren Sie die bescheidene Leistung am Wind als gegebenen Umstand. Ein gepflegtes, wenig genutztes Exemplar bleibt ein kostengünstiger Einstieg in das Fahrtensegeln mit Trailerboot.